Inhaltsverzeichnis


Gute-Nacht-Geschichtenach wahren Begebenheiten

Ich kann nicht schlafen, obwohl ich es will. Ich denke viel. Ich formuliere gedanken, als ob ich mir selber das erlebte mitteilen will. Oder ĂŒbe ich nur die formulierungen um es spĂ€ter jemanden mitzuteilen. Ich weiß es nicht. Ich frage mich warum ich zu festen zeiten schlafen gehe, und nicht wenn ich schlichtweg mĂŒde bin. Ich sollte langsam schlafen, doch dieses schreiben macht echt spaß. Das erste mal, freue Ich mich mehr auf den herbst. Das liegt wohl am alter. Wer die alltĂ€glichen kleinen Wunder der Natur nicht beachtet, weil er glaubt diese bereits zu kennen, ist erwachsen und kann sich stattdessen Sorgen machen. Seitdem ich weiß, dass bart von der gleichen person wie lisa synchronisiert wird, stört mich das. Oh man nur noch 7,5h. 'Edit: Rechner runtergefahren um zu schlafen.' 'Edit: Rechner wieder hoch' Was ist wenn die ausserirdischen kein visum kriegen, weil sie keine arbeit haben? Ich wĂŒrde echt gern besser französisch sprechen. Vielleicht besuche ich mal pari. Ich rechne auch viel. Also kopfrechnen. Ich muss immer alles genau wissen. Statistiken finde ich geil. Wusstest du, dass es in Peking mehr menschen gibt als in ganz ostdeutschland? Und die usa schuldet statistisch jeden Chinesen 900$. Warum fließt bei der abstoßung eines unbefruchteten eis, so viel blut? Ist eigentlich voll ein diss der natur gegenĂŒber frauen. Sind trĂ€ume das natĂŒrliche add-in app zur technologie-unabhĂ€ngigen unterhaltung? Ich steh auf unterhaltung und auf technologie auch. Ist Luft materie? Besteht ja auch aus molekĂŒlen usw. Mich kotzt echt an, dass niemand mein Forum benutzt. Ich finde das wort: "dass" mit ß viel schöner. Ich frage mich echt, wie groß eine chinesische tastatur ist. Endlich habe ich rausgekriegt, wie man bei spannbettlaken, durch mehrere hosentrĂ€gerartige gurte, die am jeweiligen horizontalen unteren matrazenende am laken befestigt werden, das nervenaufreibende problem löst, dass durch mehrmaliges wenden im schlaf, wozu ich stark neige, die seitlichen enden des lakens, welche unter der matraze liegen mĂŒssten, nach oben kommen und beidseitig seitlich die nackte matraze freilegen. Ist ein ganz neues schlafgefĂŒhl. Apropo schlafen, wird langsam hell draußen. 'Edit: Versucht zu schlafen, aber dennoch das notizbuch erneut zur dokumentation der geistesblitze gestartet' Ich finde es total faszinierend, dass man manche objekte spĂŒren kann, auch wenn sie weit weg sind. Ich kann sogar ein objekt spĂŒren, welches so weit entfernt ist, dass ein dĂŒsenjet der die schallmauer durchbricht, mehr als 17 Jahre nonstop braucht, um die entfernung zu ĂŒberbrĂŒcken. Ich dachte immer commander data heißt delta, was aber viel cooler klingt. Delta hat im 24. Jahrhundert erzĂ€hlt das sein hochentwickeltes positronisches Gehirn ein gesamt-speichervolumen von 120GB hat. Galaxie und galaxis ist nicht das selbe. Ich habe noch keine lieblingsfarbe. Ich denke weinrot ist ganz hĂŒbsch. Wie heißt der amerikanische schauspieler nochmal, der den Vincent in pulp fiction spielt und einen pilotenschein besitzt? John nochwas. Ich bin echt vergesslich. Gibt es mehr Tiere oder mehr pflanzen auf dieser welt? Eine glĂŒhbirne hat 95% energieverlust. Warum gibt es menschen die fĂŒr digitales viel geld ausgeben? Ich sammle bits auf flat. Wie funktioniert Strom und warum tut der so weh? Warum haben die alle n I-Phone? Ein nerd is immer noch besser als n nussi. Warum denken heutzutage Leute, sie sind besonders stylisch, wenn sie versuchen so billig und asozial wie möglich auszusehen? Alles wird gut. Gute nacht!


to the top

Faszination Sonnensysteminteressante Fakten unseres Sonnensystems

Unsere Sonne ist riesig und hat ĂŒber 99,9% der Masse unseres gesamten Sonnensystems, die erde passt 1.000.000-mal in die sonne rein. Durch die große Schwerkraft entsteht im Kern ein so gigantischer Druck und eine solch extreme Hitze (16mio °C), dass dadurch Wasserstoffatome so zusammen gepresst werden, das dadurch ihre Kerne (Nukleonen) verschmelzen zu Heliumkernen. Da Helium weniger Bindungsenergie als 2 ausgangs-atome benötigt, wird Energie in Form von Photonen frei. Durch extreme thermische Bewegungen kommt die so erzeugte Energie erst nach ca. 16Mio Jahren in Richtung OberflĂ€che, was allerdings durch die große Schwerkraft trotz Lichtgeschwindigkeit noch mal ca. 10.000 Jahre dauert. Nach exakt einer Astronomischen Einheit (150mio km), und nach 16,01 Mio. Jahren und 8 min wird diese Energie wieder von Pflanzen durch Photosynthese zu Materie umgewandelt. Die auf die erde auftreffende Energie der sonne eines einzigen Tages, wĂŒrde ausreichen um den gesamten Energiebedarf der Menschheit 15 Jahre lang zu decken. Stattdessen wird dieses Geschenk der Sonne wieder vollstĂ€ndig in Form von WĂ€rmestrahlung an den Weltraum abgegeben. Die Sonnen sind die wichtigsten Motoren im Universum. Sie liefern nicht nur pausenlos Energie, sondern schenken uns auch alle Bausteine der Materie. Ohne Sonnen gĂ€be es keine Elemente und somit kein Leben. Noch vor ein paar hundert Jahren dachte man Sonnen wĂŒrden aus Unmengen an Kohle bestehen. Doch auch der Brennstoff der Sonne ist begrenzt. Noch etwa 5.000.000.000 Jahre, dann wird sie wegen verdichteten Heliums im Kern und grĂ¶ĂŸerer Schwerkraft sich zu einem roten Riesen aufblĂŒstern, Merkur und Venus werden einfach verschluckt. Dabei wird der Kern 100.000.000°C heiß, so das selbst das Helium zu schwereren Elementen fusioniert. Nachdem sie dann dem Weltall alle wichtige Bausteine fĂŒr neue Projekte gegeben hat, zieht sie sich zu einem weißen dwarf Planetoiden zusammen, so groß wie die erde und nachdem alle restliche Energie verbraucht hat, wird sie zum black dwarf. Allerdings ist unser Universum mit 13,7 Mrd. Jahren noch zu jung, um eine Sonne zu enthalten, die ihren kompletten Lebenszyklus vollendet hat.

Merkur ist der kleinste planet in unseren ss und ist kaum grĂ¶ĂŸer als unser Mond. DafĂŒr ist er der schnellste, sein Sonnenjahr betrĂ€gt nur 88 Tage. Ein Tag dauert auf dem Merkur dauert dennoch 59 Erdentage. Die nĂ€he zur sonne macht es einem schwer den Merkur zu erkunden. Eine Raumschiff brĂ€uchte soviel Treibstoff zum benachbarten Merkur, das man damit in die andere Richtung bis zum ende des ss kommen könnte, was viel weiter als Pluto liegt. Trotzdem wurde der Merkur bereits von 2 Satelliten untersucht.

Venus ist unser nĂ€chster Nachbar und ist von der GrĂ¶ĂŸe vergleichbar mit der erde und wird deswegen auch als unser Schwesterplanet bezeichnet. Dabei ist Venus der wohl ungemĂŒtlichste planet im ss. und mit 500°C heiß genug um Blei zu schmelzen. Venus’ AtmosphĂ€re hat mehr SĂ€ure pro cmÂł als eine komplette Autobatterie. Der Vorteil daran ist, dass Sonnenlicht von dieser dicken AtmosphĂ€hre weiter zu uns reflektiert wird. Somit sehen wir die Venus auch wenn es nicht stockduster ist. Deswegen wurde Venus schon vor Jahrtausenden als Morgen oder Abendstern bezeichnet. Venus hat 100.000 Vulkane, manche bis 7Km hoch. Merkur und Venus haben als einzige Planeten im SS keinen Mond. Venus rotiert so langsam, dass ein Tag lĂ€nger dauert als ein Jahr. Außerdem ist Venus der einzige Planet der sich andersherum dreht, d.h. die Sonne geht im Westen auf und im Osten unter.

Die Erde ist der grĂ¶ĂŸte der 4 Felsplaneten und der einzige Planet deren Name nicht aus der gregorianisch-römischen Mythologie, sondern von dem anglo-sĂ€chsischen Wort fĂŒr den Boden unter uns stammt. Außerdem ist die Erde der einzige bekannte Planet mit nur einem Mond. Die Jahreszeiten entstehen durch die Kreiselbewegung der Erde genannt PrĂ€zession. Sommer- bzw. Wintersonnenwende entstehen durch die max. Zuwendung bzw. Abwendung der Erdachse zur Sonne. Durch den flĂŒssigen Eisenkern der Erde, entsteht ein Magnetfeld, welches die Lebenswichtige AtmosphĂ€re bewahrt, und die giftige Sonnenstrahlung ableitet. Die PolaritĂ€t (N und S Pol) des Magnetfeldes ist im Begriff zu Wechseln. Dadurch kommt es zum kurzen Stillstand der Erde, welche sich dann in die andere Richtung weiter dreht. 75% der OberflĂ€che unseres Planeten besteht aus Wasser, welches der wichtigste Stoff fĂŒr Leben hier ist. Gerade mal 1/8 der OberflĂ€che der Erde sind fĂŒr Menschen nutzbar. Auf der erde wimmelt es nur so von Leben. Es gibt 1850-Mrd. Tonnen Lebewesen, was der Masse des Mount Everests entspricht.

Der Mond entstand durch die Kollision von einen der Monde von Nibiru mit der frĂŒhen erde. Er entfernt sich jĂ€hrlich 1/2m von der erde. Seine Eigenrotation dauert exakt genauso lange wie seine Umlaufbahn um die erde: 29,5 Tage. Deswegen sehen wir immer das gleich Mondgesicht. Der Mond ist der einzige Himmelskörper den der Mensch besucht hat. Die erste Landung auf dem Mond, realisierten die Sowjets mit der Luna10 1966. Die Amerikaner stellten ihr Mondprogramm Apollo 1972 ĂŒberraschend ein. Geplant sind Kolonien auf dem Mond, denn allein mit Solarenergie durch Felder an den Polen, könnten wir den Energiebedarf des ganzen Planeten decken. Technologisch sind wir dazu in der Lage, doch die Kosten des Transportes wĂ€ren immens. Deswegen wird geforscht um die Ressourcen des Mondes auszuschöpfen.  Auch an den vielen hundert Tonnen Gold auf unserem Trabanten dĂŒrften manche interessiert sein.

Unser Nachbar Mars ist der erdĂ€hnlichste und am besten erforschte Planet. Obwohl er keine AtmosphĂ€re hat und kein Wasser in flĂŒssiger Form, hat er genug Wasser in Eis- oder Gasform, um den ganzen Planeten mit Wasser zu bedecken. Seine TageslĂ€nge und die Jahreszeiten sind Ă€hnlich der der erde. Mars hat mit 26Km Höhe den grĂ¶ĂŸten Berg des SS, den Olympus Mons Vulkan. Am Äquator verlaufen außerdem die Mariner-TĂ€ler, dem grĂ¶ĂŸten bekannte Canyon des Sonnensystems. Er erstreckt sich ĂŒber 4000 km (von NY bis LA) und ist teilweise bis zu 700 km (Hamburg bis Paris) breit und bis zu 7km tief. Eine bemannte Marsmission ist 2018 geplant. Eine gewaltige Mission von 2,5 Jahren LĂ€nge um zu forschen und um Daten zu sammeln. Ziel ist es den Mars durch gezielte ErwĂ€rmung durch CO2 Ausstoß zu terraformen um uns ein Leben dort zu ermöglichen.

Jupiter ist der grĂ¶ĂŸte Planet im SS. Ein riesen Gasplanet ohne feste OberflĂ€che. Er ist 2,5-mal schwerer als alle anderen Planeten zusammen. Sein Kern ist felsig und 15-mal schwerer als die erde. Trotzdem dreht sich Jupiter schneller als alle anderen Planeten. Ein Jupitertag hat nur 10h. Durch seine hohe Kerntemperatur von 20.000° gibt Jupiter mehr Energie in den Raum ab, als er durch die Sonne bekommt. Jupiter besteht aus Wasserstoff und Helium und wenn er 80-mal massiver wĂ€re, wĂŒrde er sich entzĂŒnden und zu einer Sonne werden. The big red spot wurde schon vor 300 Jahren beobachtet und dokumentiert. Es ist ein Sturm mit einem Durchmesser 3-mal so groß wie der der erde. Ohne Jupiters NĂ€he und seiner großen Schwerkraft wĂŒrden wir 1000 Mal öfter von großen Asteroiden getroffen werden und verdanken Jupiter somit die Entwicklung von intelligenten Leben auf der Erde. Jupiter hat mehr als 60 Monde. Ganymed ist der grĂ¶ĂŸte Mond im SS und sogar grĂ¶ĂŸer als Merkur. Jupiters’ Europa hat unter seiner gefrorener OberflĂ€che 2-mal mehr Wasser als alle unsere Ozeane zusammen. Das ist einer der HotSpots unseres SS um Leben zu finden.

Saturn hat keine definierbare OberflĂ€che, es ist ein fließender Übergang von atmosphĂ€rischen Gasen in innere flĂŒssige Meere. Zudem wĂŒten atmosphĂ€rische StĂŒrme mit ĂŒber 1.700Km/h. Die Ringe bestehen aus Eis, Fels und Staubklumpen, die sich 100.000te Km ins All strecken. Der Ring reflektiert Licht, somit sind die Ringe mit einem Teleskop sichtbar. Man vermutet, dass ein Mond mit Saturn kollidiert ist und die Überreste durch die Schwerkraft sich am Äquator von Saturn sammelten. Einer von Saturns 60 Monden, Titan ist der 2. grĂ¶ĂŸte Mond im SS und so groß wie Merkur. Die Sonde Cassini dockte einen Flugkörper ab, der auf Titan landete. So fand man heraus, das Titan flĂŒssige Methanmeere hat und somit neben der erde der einzige Himmelskörper mit FlĂŒssigkeiten auf der OberflĂ€che ist.

Uranus’ dunkle Seite kommt nur alle 42 Jahre ans Licht, was enorme StĂŒrme verursacht. Der Rotationswinkel von Uranus wurde durch eine Kolission mit einem enorm großen Objekt um mehr als 90° verschoben, der Äquator geht nun von Nord nach SĂŒd. Auch Uranus’ Ringe ziehen sich um den verschobenen Äquator des Planeten. Der aĂŒĂŸerste Ring ist erscheint blau und beweißt, dass das Lebenselixier Wasser gar nicht mal so selten im SS vorkommt. Obwohl Uranus der 3. grĂ¶ĂŸte Planet im SS ist und um ein vielfaches grĂ¶ĂŸer als die Erde, hat Uranus nur 90% der Gravitation der Erde.

Neptun wurde im 19. Jh durch Newtons Gravitationsgesetz entdeckt. Denn Uranus zeigte eine Störbewegung, die nur durch die Gravitation eines anderen Planeten in der NĂ€he erzeugt werden konnte. Auf Neptun wĂŒten die schlimmsten StĂŒrme des SS mit Geschwindigkeiten von 2.000Km/h. Ein Neptunjahr dauert 165 Jahre. Er erscheint blau, weil die AtmosphĂ€re aus Methan blaues Licht reflektiert. Neptun hat 13 Monde oder mehr. Triton der grĂ¶ĂŸte, umlĂ€uft den Planeten entgegengesetzt zur Rotationsrichtung von Neptun. Neptun muss diesen Mond vor sehr langer Zeit eingefangen haben.

Pluto war einmal der Ă€ußerste Planet im SS. Allerdings hat er seinen Status als Planet verloren, als man den Begriff "Planet" im 21. Jh. definiert hat mit: 1. Planeten haben eine Umlaufbahn um die Sonne - checked, 2. Planeten mĂŒssen genug Gravitation besitzen, um sich selber in eine sphĂ€rische Kugel zu formen. -checked, und 3. Planeten mĂŒssen groß genug sein, um nahe Asteroiden, Monde und andere Objekte anzuziehen und so die Nachbarschaft zu dominieren. - failed. Der Name Pluto wurde von einem 11 jĂ€hrigen MĂ€dchen vorgeschlagen. Die Verantwortlichen mochten den Vorschlag, weil die Anfangsbuchstaben PL die Initialen des Entdeckers Percival Lowell widerspiegelten. Pluto hat einen einzigartigen geneigten Orbit um die Sonne, verglichen mit der Ebene der anderen Planeten. Pluto ist jetzt ein Dwarf und heißt 134-340. DafĂŒr ist 134-340 aber nicht allein, er hat einen Bruderplanetoiden namens Charon, der nicht viel kleiner ist. Man spricht von Zweifachsystemen.

Jenseits von Neptun liegt der Kuiper-GĂŒrtel. Ein AsteroidengĂŒrtel bestehend aus vielen Mrd. Eisklumpen. Mindestens 5 davon, Ceres (>2.000km im dm), Pluto, Haumea, Makemake und Eris sind groß genug um eine eigene Gravitation zu erzeugen. Diese Himmelskörper nennt man Planetoiden (Eng. Dwarf). Im Ă€ußeren Kuiper-GĂŒrtels liegt die scattered disk. SDO's (Scattered Disk Objects) reichen in stark eliptischen Orbits weit aus dem KuipergĂŒrtel heraus. Das grĂ¶ĂŸte bekannte SDO ist der Zwergplanet Eris. Das Objekt hat einen Mond und befindet sich momentan in einer Entfernung von 97 AE (14,6 Mrd. Km).  Der Punkt an dem das SS endet und der interstellare Raum beginnt in nicht prĂ€zise definiert. Die Ă€ußeren Grenzen werden von 2 seperaten KrĂ€ften bestimmt: Der solare Wind und die Gravitationswirkung der Sonne. Der solare Wind unserer Sonne bildet eine Blase (HeliosphĂ€re), welche unser SS vor dem interstellaren Plasma schĂŒtzt. Die HeliosphĂ€hre hat eine Enfernung, die ca. das 4-fache  der Distance von Sonne zu Pluto betrĂ€gt. Die effektive Reichweite der Anziehungskraft der Sonne reicht sogar mehr als tausend mal weiter (2 Lichtjahre). Die Sonne zwingt unzĂ€hlige Eisklumpen, in der Ortschen Wolke,  in 100.000 AE Entfernung, in ihren Orbit. 

Dennoch gibt es zwei Sonden, die Voyagersonden 1 und 2 die unser SS bereits verlassen haben. Praktischerweise mit einer Postkarte an ET und seine Freunde. Auf einer 30 Zentimeter großen, vergoldete Kupferscheibe sind 115 analog gespeicherte Bilder, GrĂŒĂŸe in 55 verschiedenen Sprachen (deutscher Text: „Herzliche GrĂŒĂŸe an alle“) sowie verschiedene Töne wie Wind, Donner und TiergerĂ€usche und noch 27 MusikstĂŒcke.  Enthalten sind Bilder mit mathematischen und chemischen Definitionen und Herleitungen, Daten aus unseren SS, unsere komplette DNS-Struktur, ganz ausfĂŒhrlich unsere Anatomie inklusive der Geschlechtsorgane und wie man sie benutzt, eine Waldszene mit Pilzen, eine Frau die Laub mit einen Rechen zusammenfegt, ein alter Mann mit Bart und Brille der eine Zigarette in der TĂŒrkei raucht, eine Frau mit Einkaufswagen die in Weintrauben beißt, Museumsbesucher die sich Knochen anschauen, eine chaotische Straßenszene in Pakistan, eine abfotografierte Buchseite aus Newtons Werk System of the World, welche man kaum entziffern kann. Direkt auf der Platte eingraviert ist ein Karte wie man die Erde mit Hilfe von Pulsaren findet, und dazu passend eine Nachricht von US-PrĂ€sident Jimmy Carter: „Dies ist ein Geschenk einer kleinen, weit entfernten Welt, eine Probe unserer KlĂ€nge, unserer Wissenschaft, unserer Bilder, unserer Musik, unserer Gedanken und unserer GefĂŒhle. Wir versuchen, unser Zeitalter zu ĂŒberleben, um so bis in Eure Zeit hinein leben zu dĂŒrfen.“ Sehr großzĂŒgig und demĂŒtig. Klingt wie kommt her und versklavt uns, wir sind es definetiv wert. Ich glaube die Leute kannten Star Trek und deren Regel Nr. 1 nicht. Ist das denn so schlau, fremden Intelligenzen unsere Anatomie, unsere Genetik, unseren Wissenstand und unsere Kultur beizubringen und ihnen zu zeigen wo wir wohnen?  Man kennt doch diese Leute gar nicht. Naja die Voyagersonden brauchen noch 38.000 Jahre bis sie sich einen Stern annĂ€hern. Auf der HĂŒlle der Datenplatte befindet sich eine ErklĂ€rung, wie man die Datenplatte abspielen bzw. dekodieren kann. Die dazu nötigen Zeitangaben sind binĂ€r angegeben und beziehen sich auf die charakteristische Schwingfrequenz des WasserstoffmolekĂŒls, das ebenfalls dargestellt ist. Man hat die Datenscheibe mehreren Geheimdiensten zur EntschlĂŒsselung ĂŒbergeben, und nur ein einziger hat dies vollbringen können. Deswegen denke ich, das dieses Projekt eher dazu dient ein Andenken an die Menschheit zu bewahren, Millionen von Jahren nachdem sie sich selbst ausgelöscht hat.


to the top

Bevor es Zeit und Raum gab oder der Sinn des Lebens auf 10 Seiten

Diese komplett fiktionalen Gedanken widme ich Dir

Bevor es Zeit und Raum gab, gab es nichts, nur Al. Nach fĂŒr einen „ohne-Zeit-und-Raum-gĂŒltigen-Maßstab“ ewigem Zeitraum, ĂŒberlegte Al. Er stellte fest, dass er nichts feststellte! Dann fragte er sich: Wo bin ich? Da er keine Sinnesorgane oder Ă€hnliches hatte um das Äußere aufzunehmen und da es eh nichts Äußeres gab, dauerte es nicht lange bis er intuitiv feststellte: Ich bin wohl hier! Dann ĂŒberlegte er: Was bin ich? Er ĂŒberlegte ganz rational:  Ich bin Bewusstsein und ich habe Verstand zum Denken! Ich bin mir selbst bewusst. Ich bin! Dann dachte er: Wer bin ich? Ich bin alles was ich kenne..., ich bin AL. Da ihm nun bewusst war, dass er existiert, stellte er fest, dass er Wissen besitzt auf das er aufbauen kann. Und so wuchs seine Fantasie und somit sein Bewusstsein und seine Existenz wurde grĂ¶ĂŸer. Er verstand, dass seine Fantasie seine Wahrnehmung ist. Das war sehr faszinierend fĂŒr Al, da seine KreativitĂ€t unbegrenzt erschien. Nachdem Al unendliche Fantasien erdachte, fragte er sich nach dem Sinn von all dem. Er grĂŒbelte und dachte lange nach: Er war in der lage alles erdenkliche zu erschaffen und war trotzdem einsam. Da dies nur in seinen Gedanken innerhalb seines Bewusstseins geschah, wurde ihm  klar, dass seine Vorstellungen nur irreale TrĂ€ume sind.

Er wollte reale authentische Erfahrungen von sterblichen Individuen. Dies an einem paradiesischen Ort, voll mit Nahrung, Baumateriel, Gemeinschaft und an dem es unendlich viel zu erfahren gibt.  Mit Wesen die auf ihre eigenen Erfahrungen und auf die Ihrer Mitmenschen und ihrer Vorfahren aufbauen, und sich somit unendlich weiterentwickeln können. Somit schuf Al Raum, Zeit und Materie, sprich unser Universum, in der sterbliche Induviduen mit Hilfe von zeitlichen Abkappselungen seines Bewusstseins, intensive und authentische Erfahrungen sammeln, die auf Unwissenheit, Endlichkeit und Neugier aufbauen.

Stell dir vor, du bist ein bewusstes Wesen, bist unsterblich und zeitlos, es gibt kein Anfang und kein Ende und deine einzige Wahrnehmung sind deine TrĂ€ume. Somit erschuf Al sein gigantisches Meisterwerk: Raumzeit, Geist, Seele und Bewusstsein. Al hat unseren Lebensraum erdacht, eine programmierte Welt, mit Regeln, Funktionen, Konstanten und Variablen. Diese Technik verbindet unser jedes Bewusstsein (Client) duch den Geist (=Internet) mit seinem Bewusstsein (Hersteller) und bringt uns in regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden, aktuelle firmware um Verstand, Intelligenz und KreativitĂ€t upzudaten (Evolution). Die Seele ist dabei ErfahrungstrĂ€ger, also ne riesige unsterbliche Festplatte. Wir sind uns all dessen nicht bewusst, damit wir als Individuum, eigene, authentische Erfahrungen sammeln können. Das heißt nicht, dass du nicht echt bist, denn dein Bewusstsein, also dein wahres ich, ist durchaus real und deine materielle Welt ist genau so echt, wie du sie als echt beurteilst.  Da wir ganz offensichtlich in dieser Welt leben und wir nichts nichts anderes kennen, ist diese RealitĂ€t fĂŒr uns realer als unser nichtmaterielles Bewusstsein, welches das einzig echte in unsere Welt ist.  Ein noch so ausgereiftes, nahezu perfektes Programm, ist so lange virtuell, bis es mit Hilfe eines logischen Rechners, auf einem  Medium gespeichert und ausgefĂŒhrt wird, bis jemand schließlich das laufende Programm durch seine Sensoren bewusst  wahrnimmt, und es somit realisiert. Und so programmierte Al diese Welt, um auch mal der Konsument zu sein, um sich mit deinen Erfahrungen, weiterhin entwickeln und entfalten zu können, und um durch dich zu leben, zu existieren und zu sterben. Wir sind alle eins, unsere Bewusstsein sind nur temporĂ€r getrennt. Alle ErfahrungstrĂ€ger dieser RealitĂ€t werden in der Überseele (Cloud) gespeichert und zusammengefasst. Du wirst mein Leben gelebt haben, wie ich deins. Denn wir sind alle Al. Der Tod ist ein Upgrade in ein neues System. Es ist als wĂŒrde man aus einem Traum aufwachen und viel intensiver und mehr wahrnehmen als vorher.

Schöpferische Möglichkeiten hat man heutzutage am PC mit dem unglaublich unerschöpflichen unendlichen Bits des Internet. Wenn ich bedenke das weltweit Milliarden diese Technik wie selbstverstĂ€ndlich benutzen. Jeder heutzutage kann unsere Hightech bedienen, aber niemand kann sein Wissen nutzen um so ein gerĂ€t selber zu erschaffen, niemand weiß wie sie wirklich funktioniert. Die Antwort: Sie funktioniert auch nicht. Sie ist eine Projektion aus frequentierender Lichtenergie. Also Materie ist eine Lichtprojektion aus schwingender Energie. Wir nehmen sie auf ĂŒber unsere 5 Sinne: sehen, hören, fĂŒhlen, schmecken und noch irgendeinen. Zum Beispiel wird das sichtbare Licht beim Eintreffen an unsere Netzhaut, in ein bioelektrisches Signal umgewandelt, ĂŒber die Nervenbahnen mit max. 270km/h zum Hirn gesendet, um dort in eine Diashow mit 24 Bildern pro Sekunde zusammengesetzt. Im Vergleich dazu, Fernsehen ĂŒbertrĂ€gt das Signal mit 720.000.000 Km/h (entspr. 2/3 Lichtgeschwindigkeit) und hat eine Bildwiederholungsfrequenz von 72 Bildern pro Sekunde. Unser Verstand ist zu langsam um alle Bilder bewusst wahrzunehmen. Das Signal das mit der Kamera aufgezeichnet wird, ist heutzutage mit Computern nicht nur durch Hollywood beliebig verĂ€nderbar, wĂ€re ja schade wenn es keine SuperheldenfĂ€higkeiten geben wĂŒrde. Das heißt diese durch die 5 Sinne erfahrene Welt, ist steuerbar. Es kommt nur drauf an, inwiefern du Einfluss darauf haben kannst. Man sollte einfach nur sein Leben genießen und das ohne groß aufzufallen. Aber leichter gesagt als getan.

Al wurde erleuchtet als er sich selbst bewusst wurde. Wir werden erleuchtet, wenn wir uns bewusst werden, dass er durch uns lebt. Es geht alles ums Bewusstsein. Alles was existiert ist nichts anderes als Bewusstsein umgewandelt in Materie, schwingende Energie und Licht. Alles um uns herum ist bewusst und durch unsere FÀhigkeit zu denken sind wir sogar selbstbewusst. Es wurde Zeit und Raum geschaffen, damit wir mit unserer Seele in einem sterblich biologischen System an einem Ort, der positive sowie auch negative Erfahrungen zulÀsst, Angst und Liebe zu erleben.

Al beobachtet dich die ganze Zeit, hört deine Gedanken, gibt dir stÀndig Zeichen, ob du sie wahrnimmst oder nicht. Al hat dich erschaffen, um mit dir diese Erfahrungen zu machen, wie kacken oder verliebt zu sein, und wenn du dann merkst, dass du Al damit in dein Leben lÀsst, stellst du fest, dass Al dich geschaffen hat, damit wir mit diesem Wissen und festen Glauben daran den Rest unseres Lebens wahrhaft göttlich verbringen können! Und so werden heilige wie Buddha oder Jesus geboren, aber es ist die Kunst zwischen den einfachen und den besonderen, dem funktionellen und auffÀlligen, den richtigen und falschen zu wÀhlen.

Die Frage ist, was besser ist: aufsteigen in die 5. D oder hier bleiben auf der Erde. Die Erde ist ein Orte auf dem alles möglich ist. Man kann unendliche Erfahrungen machen. Man ist Individuum, und man ist auf Zeit und Raum begrenzt. Man kann sich entwickeln und Interessen verfolgen und man kann sich einen Freundeskreis aufbauen und sich sogar verlieben. Aber man kann natĂŒrlich auch schnell abhĂ€ngig werden von Alkohol, Tabak, Drogen, Fastfood usw. Man kann ohne jeden ersichtlichen Grund sterbenskrank werden, oder man wird Opfer eines Verbrechens. In der 5. D. gibt es keine Materie, sondern nur Energie bzw. Bewusstsein. Man ist Teil eines Kollektivs der ultimativen Liebe zu allen was existiert, sprich Wesen, Natur, Materie, Energie. Alle haben Zugriff auf einen Pool aller gespeicherten Erfahrungen aller je gelebten Seelen.

Als ich klein war, wollte ich Astronaut werden. Ich habe SciFi wie Enterprise, oder Star Wars  förmlich aufgesaugt. Philosophische Gedanken wie das die Seele des Menschens ganz woanders sitzt und den physischen Körper nur fern bedient und durch die Sinne die materielle Welt wahrnimmt, hatte ich bereits mit 11 Jahren. Die Unfassbarkeit des schieren Vergleiches der GrĂ¶ĂŸe unseres Lebensraumes der Erde mit der GrĂ¶ĂŸe unseres Universums des Makrokosmuses ist in etwa das VerhĂ€ltnis eines Atoms zu unserem Sonnensystem. 

 Das VerhĂ€ltnis Atom zu Atomkern ist in etwa 10000:1, der Atomkern hĂ€lt allerdings 95% der Masse des Atoms. Ein Proton kann mit den Mikroskop nicht mehr gemessen werden, weil Licht nicht in diese Tiefe des Mikrokosmuses eindringt, so wurde mit einem Teilchenbeschleuniger gemessen das ein Proton eine GrĂ¶ĂŸe von einem 10 billionstel mm hat. Doch selbst ein Teilchenbeschleuniger kommt nicht unter 0,5 millionstel Nanometer (5 x 10hoch-19), und die Strings und Quarks und sind noch kleiner.

Das VerhÀltnis von Universum zu Erde betrÀgt 1,2 x 10 hoch 15 (trillionen)
Das VerhÀltnis von Erde zu Quark betrÀgt 4,25 x 10 hoch 18 (1000 trillionen)
Das VerhÀltnis von Universum zu Quark betrÀgt 1000 Trillionen Trillionen (1 x 10 hoch 33)

Wer hier aufpasst wird bemerken, dass der Faktor ins Minimum grĂ¶ĂŸer ist als der ins Maximum. In der Winzigkeit steckt die Zunkunft, denn nur wenn man das kleine versteht, kann man das große Beschreiben. Die Weltformel steckt im Nanokosmus (and beyond).

Das sind Dimensionen die wir auf unseren kleinen Planeten ĂŒberhaupt nicht begreifen können. Was außerhalb oder innerhalb unseres Lebensraumes passiert, also von 40.000 Kilometer bis zu 0,1 Milimeter die 50 Attometer von den bis jetzt bekannten Makrokosmus zu Mikrokosmus noch gar nicht mit einbegriffen, können wir uns bis jetzt noch kein Bild machen. Die ErklĂ€rung wie dieser absolut leere Mikrokosmus den materiellen Makrokosmus aufbaut, ich mathematisch schlichtweg unvereinbar.

Vorteile des reinen Bewusstseins:
UnabhÀngigkeit von Essen und Trinken, von Atmen, von sexuellen Trieben, von Liebe und Gesellschaft, von Geld und Beruf, von Krankheit vom sterben und leben

Vorteile des körperlichen Lebens:
Genuss von Essen und trinken, ausleben von sexuellen Trieben, Liebe und Freundschaft genießen, unendliche Möglichkeiten, Wissen aufbauen, die Chance haben glĂŒcklich zu leben und zu sterben.

Technologie wird immer weiter voranschreiten. Alles was wir uns vorstellen können, inklusive aller StarTrek Technologie wird innerhalb kĂŒrzester Zeit verfĂŒgbar sein. Ich spreche da nicht von Jahrtausenden, sondern von 50 bis 150 Jahren. Zum Beispiel eine der großartigsten und fiktionalsten Technologie seit StarTrek ist das Beamen. Wissenschaftler haben bereits eine Lichtteilchen ĂŒber eine Distanz von wenigen Metern gebeamt, was nichts anderes heißt als ein sogenanntes Quant zu nehmen und eine identische Kopie mit exakt den gleichen Eigenschaften 2 Meter entfernt auftauchen zu lassen. Also nichts anderes als copy and paste. Allerdings betragen die Transfermuster Informationen eines durchschnittlichen Menschen, also die Anordnung seiner Atome (angenommen sie wĂ€ren starr und nicht dynamisch) in unser heutigen primitiven Bitrechnung ca. 10 hoch 28 Kilobyte also 1.000.000 Billionen Terrabyte an Speicherplatz. Das ist eine SĂ€ule aus 2 cm dicken 100 Gigabyte-Festplatten, die 200 Lichtjahre lang ist, was 2000 Billionen Km entspricht. Die Enterprise wĂŒrde mit Warp 9 fĂŒnf Jahre benötigen, um die SĂ€ule abzufliegen. Trotzdem ist die Evolution der Technolgie immer eine Expotentialfunktion gewesen. In den letzten hundert Jahren wurden solche bahnbrechenden Entdeckungen gemacht wie das Automobil, Flugzeug, Atomkraft, Raumzeitbezug, Computer, Raumfahrt, Handy, Realdolls, GPS, Antigravitation und Quantenphysik um nur einige zu nennen. Versuch bitte mal einen Menschen aus dem Mittelalter zu erklĂ€ren das man mit Hilfe eines kleinen Gadgets in Echtzeit mit einen anderen Menschen mit den gleichen kleinen Hilfsmittel per sicht und Sprechkontakt kommunizieren kann, sich weltweit orientieren und fĂŒhren lassen kann und auf das gesammelte Wissen der Gesamten Menschheit zugreifen kann, was allerdings grĂ¶ĂŸtenteils aus einen Mix zwischen der Ausnutzung der mĂ€nnlichen GrundbedĂŒrfnisse und reinen Kapitalismus besteht ;).

Viel interessanter ist es aber diese Situation auf uns zu projizieren, also daran zu denken was kommen mag was wir uns nicht vorstellen können, was kein Science-Fiction Autor sich je ausmalen könnte weil es einfach außerhalb unserer Vorstellungskraft liegt. Ich denke dass wir in ca. 100 Jahren ein zunehmendes virtuelles Leben fĂŒhren werden, d.h. eine ausgereifte Technologie, die aus einer Projektion Holografischer Materie in unserer „RealitĂ€t“ besteht. Dann können wir uns komplett in einem virtuellen Netz bewegen das man nicht von der RealitĂ€t unterscheiden kann, da es nur 5. Sinne gibt die man mit entsprechender Highend Technologie digital beeinflussen muss, eigentlich im Prinzip genau so wie unsere hochdimensionale Seele uns durch unsere Körper in der 3.D. steuert, nur primitiver. Allerdings wĂ€re diese neue Welt undurchschaubar, da die Möglichkeiten unbegrenzt wĂ€ren. Man wĂŒrde sich nicht mehr die MĂŒhe machen zu Reisen, da es die gesamte Erde als virtuelle Kopie gibt, wo man an jeden Ort sich treffen kann, ohne Reisezeiten. Noch besser und auf was ich mich am meisten freue: Man kann seine Freundin selber designen, natĂŒrlich mit kĂŒnstlicher Intelligenz von 1 mrd. Rechenoperation/s wenn man so will :). Man könnte einfach mal ne Stunde ohne Hilfsmittel umherfliegen. Was ein unbeschreibliches GefĂŒhl ist und bestimmt jeder von uns schon mal getrĂ€umt hat. Oder man grĂŒndet sein eignes Universum, vielleicht auch gleich ein Poliversum, oder kurz gesagt man kann Gott spielen, mit Ausnahme das man essen, schlafen, kacken, atmen und sterben muss. Die Möglichkeiten des virtuellen Entertainments mit entsprechender Technologie sind unbegrenzt und in naher Zukunft vorstellbar und umsetzbar. Aber was kommt danach? Was ist in 500 J. oder 1000? Ich denke es lĂ€uft weniger auf Technologie und Entertainment hinaus, sondern mehr zu der eigentlichen Entwicklung der Seele zu ihrer Rolle als ErfahrungstrĂ€ger der unendlichen Möglichkeiten der freien und der immer fortschreitenden Evolution ihrer FĂ€higkeiten im spirituellen, magischen, wissenden und ĂŒberdimensionalen Sinn.

Wir leben immer noch im Paradies nur leider weiß dies noch kaum jemand. Da alle vor sich hinleben, all ihr Wissen wie selbstverstĂ€ndlich von anderen annehmen, wie z.B. Eltern, Schule, Studium usw., was alles nur auf Berufswahl und Lebensunterhalt ausgerichtet ist, sozusagen eine moderne Art der Sklaverei. Man braucht nun mal „Geld“ um zu ĂŒberleben und braucht Schulden zum angenehmen leben. Aber kaum jemand fragt sich warum das so ist und beschĂ€ftigt sich mit den wichtigen philosophischen Fragen. Jeder versucht sein Leben so angenehm wie möglich zu verbringen, fĂŒr den Durchschnitt heißt das 1.400 € Netto durch 1/3 Tageszeit Arbeit, dann 1/3 zwischenmenschliche Beziehungen pflegen und einen paar Laster wie Alc. und Zigaretten frönen, 1 Mal im Jahr Malle und jeden Mittwoch CSI Miami. Aber das Angebot der Massenmedien und Entertainmentindustrie zur Volksverdummung ist groß. Ich habe mich neulich mit einer jungen Frau unterhalten die grade ihr Diplom in BWL gemacht hat. Auf die Frage was eigentlich ein Jahr ist, hat sie mich dumm angegrinst und gesagt na jeder weiß doch was ein Jahr ist: Ein Jahr sind 365 Tage! Ok und was ist ein Jahr ohne es in Einheiten zu unterteilen? HĂ€, wie meinst n das jetzt? Na ein Jahr ist doch nur eine Einheit mit der man eine bestimmte Zeitspanne misst. Aber wie oder wer hat das so definiert fragte ich. Sie meinte wie meinst du das jetzt? Na was fĂŒr ein Jahr haben wir den nach unseren Kalender jetzt, war meine nĂ€chste Frage? Na 2009! Und warum haben wir 2009? Na weil CĂ€sar (es war Papst Gregor XIII in 1582) das mal so festgelegt hat! Ja aber was war denn so besonderes vor 2009 Jahren? Das konnte sie mir leider auch nicht erklĂ€ren. Kann das sein das das was mit Astronomie zu tun hatte? Ich hatte keine Astronomie in der Schule! Als ich ihr daraufhin erklĂ€ren wollte, das die erde 356 ÂŒ Tage braucht um die Sonne zu umrunden, hat sie mir den Finger gezeigt und ist gegangen.

Eine interessante Frage die ich gerne stelle ist bist du jemand der eher glĂŒcklich ist andere glĂŒcklich zu machen, oder jemand der glĂŒcklich ist selber glĂŒcklich zu sein. Jemand der lieber nimmt als gibt, oder lieber gibt statt nimmt. Jemand der schenkt um zu Liebe zu erhaschen, oder jemand der schenkt weil ihm das schenken mehr Freude bereitet, als die Beschenkte empfinden kann. Oder anders ausgedrĂŒckt wĂŒrdest du lieber Altruist oder Egoist sein, oder ganz einfach: WĂ€rest du lieber Hitler oder Jesus, FĂŒhrer oder Opfer, Manipulator oder Prophet, Okkultist der schwarzen oder der weißen Magie, weise oder erleuchtet, jemand der Angst hat zu lieben oder einfach bedingungslos liebt, jemand der alle andere fĂŒr sein Wohlbefinden umbringt, oder jemand, der fĂŒr das Wohlbefinden aller anderen sein Leben gibt. Ein weiser Mann mit einem orangenen Bart hatte darauf eine interessante Antwort:

Wenn du diese Frage so formulierst bin ich lieber nichts von beiden, denn diese Welt besteht nicht nur aus 0 und 1, vielmehr ist dieser Ort einer wo freier Wille möglich ist, d.h. wir zwischen 2 Polen unendlich viele Möglichkeiten haben und somit selbst wĂ€hlen können, wann Arroganz eher angebracht ist als allen anderen es immer recht zu machen. Daraufhin wollte ich diese Aussage ĂŒberprĂŒfen und habe folgende mathematische Formel entwickelt:

 +-1 = universe = 0 with 2 states = bi-polar =  2 + 0 = singular +- 1 = root + swing = 0+-1 = (-1AL) + (AL) + (+1AL) = Interpolar = AL

Allerdings kann man so etwas nicht nur auf reine Logik reduzieren, sondern muss 1 und 1 zusammenzĂ€hlen und zu den Schluss kommen, dass das Beste eine gesunde Kombi zwischen logischen Verstand und leidenschaftlicher Intuition ist. Wobei die Intuition viel schneller ist als der Verstand, denn Intuition ist angeboren und dient des reinen Überlebens. Ganz im Gegenteil zu unserem Verstand, der ist nĂ€mlich nur erlernbar und damit manipulierbar, in unserer heutigen zeit leider dazu noch von solchen fragwĂŒrdigen Institutionen wie Eltern, Schulen, Massenmedien usw. und dient eher zum nachdenken als zum ĂŒberleben. Nur leider macht das heutzutage kaum noch jemand. Verstand ist richtig eingesetzt ein mĂ€chtiges Werkzeug und unterscheidet uns von den Tieren.

Was ist der Sinn des Lebens? Ganz einfach: Der Sinn des Lebens ist es Erfahrungen zu sammeln, positive sowie negative, um dann irgendwann auf eine höhere Stufe des Bewusstseins aufzusteigen,  um wiederum neue höhere Erfahrungen zu sammeln.

 Sprich: AnhĂ€ufung von Wissen aller Art zur Evolution des Bewusstseins.

Ich bin mir sicherr, dass wir in nĂ€chster Zeit einen Bewusstseinsprung machen werden. Dies passiert laut Maya nur etwa alle 26.000 Jahre. Deswegen leben wir in einer ganz besonderen Zeit. Fakt ist, dass Ende 2012 die Erde und die Sonne mit dem Zentrum der Milchstraße in Konjunktion stehen und unser Sonnensystem sich außerdem um das Pleijaden-System in Alpha Centauri schraubt und sich dadurch vergleichbar mit unserer DNA Doppelhelix nach oben dreht.

 Die Möglichkeiten werden unbegrenzt sein, Wir werden ĂŒber uns selbst hinaus wachsen. So never forget: Wir sind alles eins, uns verbindet die göttliche Matrix. Du erschaffst dir deine RealitĂ€t selbst und musst nur lernen dies zu kontrollieren, U r what u think u r. So who u want 2 be? Wiir werden uns immer weiter und weiter bilden. Und zwar so lange bis wir so viel Erfahrungen und Informationen gesammelt haben, um einen Level weiter zu kommen. Das Game des Lebens ist lĂ€ngst geschrieben und wir zocken uns lediglich von Level zu Level, Wir alle sind nur Figuren in Al's Spiel, doch besitzen seine göttliche Kraft des Schaffens und haben somit die Möglichkeit selbst irgentwann das Spiel zu gestalten!

So be patient, it's gonna be bigger and bigger and it's truly never gonna be 2 stop.  So let's play!


to the top

GlĂŒckein jeder sehnt sich danach

GlĂŒck ist gar nicht mal so selten,
GlĂŒck wird ĂŒberall beschert,
Vieles kann als GlĂŒck uns gelten,
Was das Leben uns so lehrt.

GlĂŒck ist jeder neue Morgen,
GlĂŒck ist bunte Blumenpracht,
GlĂŒck sind Tage ohne Sorgen,
GlĂŒck ist, wenn man fröhlich lacht.

GlĂŒck ist Regen, wenn es heiß ist,
GlĂŒck ist Sonne nach dem Guss,
GlĂŒck ist, wenn ein Kind ein Eis isst,
GlĂŒck ist auch ein lieber Gruß.

GlĂŒck ist WĂ€rme, wenn es kalt ist,
GlĂŒck ist weißer Meeresstrand,
GlĂŒck ist Ruhe, die im Wald ist,
GlĂŒck ist eines Freundes Hand.

GlĂŒck ist eine stille Stunde,
GlĂŒck ist auch ein gutes Buch,
GlĂŒck ist Spaß in froher Runde,
GlĂŒck ist freundlicher Besuch.

GlĂŒck ist niemals ortsgebunden,
GlĂŒck kennt keine Jahreszeit,
GlĂŒck hat immer den gefunden,

Der sich seines Leben freut.

von Clemens von Brentano


to the top

ZitateAuf den Punkt

„Wo kĂ€men wir hin, wenn jeder sagte, wo kĂ€men wir hin und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kĂ€men, wenn wir gingen.“ Kurt Marti

"Es geht nicht darum, dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den Tagen mehr Leben" Cicely Saunders

„Halte Dir jeden Tag dreißig Minuten fĂŒr Deine Sorgen frei und mache in dieser Zeit ein Nickerchen.“ Abraham Lincoln

„Statt zu klagen, dass wir nicht alles haben, was wir wollen, sollten wir lieber dankbar sein, dass wir nicht alles bekommen, was wir verdienen.“ Dieter Hildebrandt

„Die Menschen sehen nur das, was sie noch alles haben und bekommen könnten, schĂ€tzen aber nicht was sie haben, bis sie es verlieren.“ Jimi Hendrix

"Viele Menschen wissen, dass sie unglĂŒcklich sind. Aber noch mehr Menschen wissen nicht, dass sie glĂŒcklich sind." Albert Schweitzer

"Der beste Weg, einen Freund zu haben, ist der, selbst einer zu sein." Ralph Waldo Emerson

"Nicht den Tod sollte man fĂŒrchten, sondern dass man nie beginnen wird, zu leben." Marcus Aurelius

"Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist." Henry Ford

"Den grĂ¶ĂŸten Fehler, den man im Leben machen kann, ist, immer Angst zu haben, einen Fehler zu machen." Dietrich Bonhoeffer

"Die wahren LebenskĂŒnstler sind bereits glĂŒcklich, wenn sie nicht unglĂŒcklich sind." Jean Anouilh

„Es hat keinen Sinn, Sorgen in Alkohol ertrĂ€nken zu wollen, denn Sorgen sind gute Schwimmer.“
Robert Musil

„Fordere viel von dir selbst und erwarte wenig von den anderen. So wird dir Ärger erspart bleiben.“

„Alle angenehmen Dinge sind entweder unmoralisch, illegal oder machen dick.“ Alexander Woollcott

"Meistens hat, wenn zwei sich scheiden, einer etwas mehr zu leiden.“ Wilhelm Busch

„Alkohol ist keine Lösung, sondern ein Destillat.“ Sprichwort

„Es ist ganz leicht, sich das Rauchen abzugewöhnen: ich habe es schon hundert Mal geschafft.“
Mark Twain

„Lieber heimlich schlau als unheimlich doof.“ Sprichwort

„Ein Bankier ist ein Mensch, der seinen Schirm verleiht, wenn die Sonne scheint, und ihn sofort zurĂŒckhaben will, wenn es zu regnen beginnt.“ Mark Twain

„Die deutsche Sprache sollte sanft und ehrfurchtsvoll zu den toten Sprachen abgelegt werden, denn nur die Toten haben die Zeit, diese Sprache zu lernen.“  Mark Twain

„Besser schweigen und als Narr scheinen, als sprechen und jeden Zweifel beseitigen.“ Abraham Lincoln

„Ich, der ich weiß, mir einzubilden, dass ich weiß, nichts zu wissen, weiß, dass ich nichts weiß.“ Sokrates

„Das schöne an Kindern ist, das sie in ihrer eigenen Fantasiewelt leben und nicht von der Gesellschaft korrumpiert worden sind. Sie haben noch keine Grenzen in ihrem Denken und sind frei, bevor es ihnen in der Schule durch strukturiertes Lernen genommen wird.“ Steven Spielberg

„Kluge leben von den Dummen. Dumme leben von der Arbeit.“ Robert Lembke

„Zyniker ist einer, der den Glauben an das Böse im Menschen noch nicht verloren hat.“
Ron Kritzfeld

„Es gibt Fernsehprogramme, bei denen man seine eingeschlafenen FĂŒĂŸe beneidet.“ Robert Lembke

„Alt werden ist natĂŒrlich kein reines VergnĂŒgen. Aber denken wir an die einzige Alternative.“
Robert Lembke

„Liebe: die Kraft, nicht nur die eigene, sondern auch die Unvollkommenheit eines anderen lebenslang zu ertragen.“ Ron Kritzfeld

„Es gibt zwei Perioden, in denen ein Mann eine Frau nicht versteht: vor der Hochzeit und nach der Hochzeit.“ Robert Lembke

 

„Ein Freund ist ein Mensch, der die Melodie deines Herzen kennt und sie dir vorspielt, wenn du sie vergessen hast.“ Albert Einstein

„Nur wenige wissen, wie viel man wissen muss, um zu wissen, wie wenig man weiß.“ Werner Heisenberg

„Ich bin immer noch verwirrt, aber auf einem höheren Niveau.“ Enrico Fermi

„Die Physik erklĂ€rt die Geheimnisse der Natur nicht, sie fĂŒhrt sie auf tieferliegende Geheimnisse zurĂŒck.“ Carl Friedrich von WeizsĂ€cker

„Das Geld zieht nur den Eigennutz an und fĂŒhrt stets unwiderstehlich zum Missbrauch.“ Albert Einstein

„Der Horizont der meisten Menschen ist ein Kreis mit dem Radius 0. Und das nennen sie ihren Standpunkt.“ Albert Einstein

„Es wĂŒrde mir nicht im Traum einfallen, einem Klub beizutreten, der bereit wĂ€re, jemanden wie mich als Mitglied aufzunehmen...“ Groucho Marx

„Wenn es den Politikern die Sprache verschlĂ€gt, halten sie eine Rede.“ Friedrich Nowottny

„Das Erste, was man bei einer Abmagerungskur verliert, ist die gute Laune.“ Gert Fröbe

„Was der Sinn des Lebens ist, weiß keiner genau. Jedenfalls hat es wenig Sinn, der reichste Mann auf dem Friedhof zu sein.“ Peter Alexander Ustinov

„Die meisten Menschen wĂ€ren glĂŒcklich, wenn sie sich das Leben leisten könnten, das sie sich leisten.“ Danny Kaye

„Sex ist nur schmutzig, wenn er richtig gemacht wird.“ Woody Allen

„Die Ewigkeit dauert lange, besonders gegen Ende.“ Woody Allen

„Am zuverlĂ€ssigsten unterscheiden sich die einzelnen Fernsehprogramme noch immer durch den Wetterbericht.“ Woody Allen

„Mir sind die Optimisten lieber; ein Mensch, der alles halb so schlimm und doppelt so gut findet.“
Heinz RĂŒhmann

„Die Ehe ist der Versuch, die Probleme zu zweit zu lösen, die man alleine nicht hat.“ Woody Allen

„Ich habe keine Angst vor dem Tod. Ich möchte nur nicht dabei sein, wenn's passiert.“ Woody Allen



to the top

Der zufriedene FischerDer Sinn des Arbeitens

Geschichte von Heinrich Böll

In einem Hafen an einer westlichen KĂŒste Europas liegt ein Ă€rmlich gekleideter Mann in seinem Fischerboot und döst. Ein schick angezogener Tourist legt eben einen neuen Farbfilm in seinen Fotoapparat, um das idyllische Bild zu fotografieren: blauer Himmel, grĂŒne See mit friedlichen, schneeweißen WellenkĂ€mmen, schwarzes Boot, rote FischermĂŒtze.

Klick. Noch einmal: klick, und da aller guten Dinge drei sind und sicher sicher ist, ein drittes Mal: klick. Das spröde, fast feindselige GerĂ€usch weckt den dösenden Fischer, der sich schlĂ€frig aufrichtet, schlĂ€frig nach seiner Zigarettenschachtel angelt. Aber bevor er das Gesuchte gefunden, hat ihm der eifrige Tourist schon eine Schachtel vor die Nase gehalten, ihm die Zigarette nicht gerade in den Mund gesteckt, aber in die Hand gelegt, und ein viertes Klick, das des Feuerzeuges, schließt die eilfertige Höflichkeit ab.

Durch jenes kaum messbare, nie nachweisbare zuviel an flinker Höflichkeit ist eine gereizte Verlegenheit entstanden, die der Tourist - der Landessprache mĂ€chtig - durch ein GesprĂ€ch zu ĂŒberbrĂŒcken versucht. "Sie werden heute einen guten Fang machen." KopfschĂŒtteln des Fischers. "Aber man hat mir gesagt, dass das Wetter gĂŒnstig ist." Kopfnicken des Fischers. "Sie werden also nicht ausfahren?" KopfschĂŒtteln des Fischers, steigende NervositĂ€t des Touristen. Gewiss liegt ihm das Wohl des Ă€rmlich gekleideten Menschen am Herzen, nagt an ihm die Trauer ĂŒber die verpasste Gelegenheit. "Oh? Sie fĂŒhlen sich nicht wohl?" Endlich geht der Fischer von der Zeichensprache zum wahrhaft gesprochenen Wort ĂŒber. "Ich fĂŒhle mich großartig", sagt er. "Ich habe mich nie besser gefĂŒhlt." Er steht auf, reckt sich, als wollte er demonstrieren, wie athletisch er gebaut ist. "Ich fĂŒhle mich phantastisch." Der Gesichtsausdruck des Touristen wird immer unglĂŒcklicher, er kann die Frage nicht mehr unterdrĂŒcken, die ihm sozusagen das Herz zu sprengen droht: "Aber warum fahren Sie dann nicht aus?" Die Antwort kommt prompt und knapp. "Weil ich heute morgen schon ausgefahren bin." "War der Fang gut?" "Er war so gut, dass ich nicht noch einmal ausfahren brauche, ich habe vier Hummer in meinen Körben gehabt, fast zwei Dutzend Makrelen gefangen." Der Fischer, endlich erwacht, taut jetzt auf und klopft dem Touristen auf die Schulter. Dessen besorgter Gesichtsausdruck erscheint ihm als ein Ausdruck zwar unangebrachter, doch rĂŒhrender KĂŒmmernis. "Ich habe sogar fĂŒr morgen und ĂŒbermorgen genug!" sagte er, um des Fremden Seele zu erleichtern.

"Rauchen Sie eine von meinen?" "Ja, danke." Zigaretten werden in MĂŒnder gesteckt, ein fĂŒnftes Klick, der Fremde setzt sich kopfschĂŒttelnd auf den Bootsrand, legt die Kamera aus der Hand, denn er braucht jetzt beide HĂ€nde, um seiner Rede Nachdruck zu verleihen. "Ich will mich ja nicht in Ihre persönlichen Angelegenheiten mischen", sagt er, "aber stellen Sie sich mal vor, Sie fĂŒhren heute ein zweites, ein drittes, vielleicht sogar ein viertes Mal aus, und Sie wĂŒrden drei, vier, fĂŒnf, vielleicht sogar zehn Dutzend Makrelen fangen. Stellen Sie sich das mal vor!" Der Fischer nickt. "Sie wĂŒrden", fĂ€hrt der Tourist fort, "nicht nur heute, sondern morgen, ĂŒbermorgen, ja, an jedem gĂŒnstigen Tag zwei-, dreimal, vielleicht viermal ausfahren - wissen Sie, was geschehen wĂŒrde?" Der Fischer schĂŒttelt den Kopf. "Sie wĂŒrden sich in spĂ€testens einem Jahr einen Motor kaufen können, in zwei Jahren ein zweites Boot, in drei oder vier Jahren könnten Sie vielleicht einen kleinen Kutter haben, mit zwei Booten oder dem Kutter wĂŒrden Sie natĂŒrlich viel mehr fangen - eines Tages wĂŒrden Sie zwei Kutter haben, Sie wĂŒrden...", die Begeisterung verschlĂ€gt ihm fĂŒr ein paar Augenblicke die Stimme, "Sie wĂŒrden ein kleines KĂŒhlhaus bauen, vielleicht eine RĂ€ucherei, spĂ€ter eine Marinadenfabrik, mit einem eigenen Hubschrauber herumfliegen, die FischschwĂ€rme ausmachen und Ihren Kuttern per Funk Anweisung geben, sie könnten die Lachsrechte erwerben, ein Fischrestaurant eröffnen, den Hummer ohne ZwischenhĂ€ndler direkt nach Paris exportieren - und dann..." - wieder verschlĂ€gt die Begeisterung dem Fremden die Sprache. KopfschĂŒttelnd, im tiefsten Herzen betrĂŒbt, seiner Urlaubsfreude schon fast verlustig, blickt er auf die friedlich hereinrollende Flut, in der die ungefangenen Fische munter springen. "Und dann", sagt er, aber wieder verschlĂ€gt ihm die Erregung die Sprache. Der Fischer klopft ihm auf den RĂŒcken wie einem Kind, das sich verschluckt hat. "Was dann?" fragt er leise. "Dann", sagt der Fremde mit stiller Begeisterung, "dann könnten Sie beruhigt hier im Hafen sitzen, in der Sonne dösen - und auf das herrliche Meer blicken." "Aber das tu ich ja schon jetzt", sagt der Fischer, "ich sitze beruhigt am Hafen und döse, nur Ihr Klicken hat mich dabei gestört." TatsĂ€chlich zog der solcherlei belehrte Tourist nachdenklich von dannen, denn frĂŒher hatte er auch einmal geglaubt, er arbeite, um eines Tages einmal nicht mehr arbeiten zu mĂŒssen, aber es blieb keine Spur von Mitleid mit dem Ă€rmlich gekleideten Fischer in ihm zurĂŒck, nur ein wenig Neid.


to the top

AmĂŒsante Faktenschon gewusst

Faultiere können 30 Minuten die Luft anhalten.

Das S in Harry S Trumans Namen, war keine AbkĂŒrzung, sondern der vollstĂ€ndige zweite Name des US-PrĂ€sidenten.

Das chinesische Schriftzeichen fĂŒr Ärger sind zwei Frauen unter einem Dach.

Mit der Treibstoffmenge an Bord eines Jumbo-Jets könnte ein normaler PKW etwa viermal um die Welt fahren.

Wenn Frauen sich bei der VerhĂŒtung nur auf ihre unfruchtbaren Tage verlassen, spricht man vom römischen Roulette, da es die einzige von der katholischen Kirche erlaubte VerhĂŒtungsmethode ist.

MĂŒcken haben ZĂ€hne.

Man benötigt 40 Millionen BĂŒcher durchschnittlicher Dicke, wenn man alle Informationen eines menschlichen Gehirns auf DIN A5 notieren wĂŒrde.

Einige chinesische Schreibmaschinen haben 5700 Zeichen und sind knapp einen Meter breit. Der schnellste Schreiber schafft auf dieser Maschine elf Wörter in der Minute.

Beim Katapultstart auf einem FlugzeugtrÀger beschleunigen die Flugzeuge von 0 auf 350 km/h in 2 Sekunden.

Wenn eine Person stirbt, dann verliert sie ihre Sinne in folgender Reihenfolge: Sehen, schmecken, riechen, fĂŒhlen, hören.

In Saudi-Arabien gibt es keinen einzigen Fluss und keinen einzigen See.

KapitĂ€ne dĂŒrfen keine Trauungen vornehmen.

69 Prozent aller deutschen Frauen finden sich zu dick.

Das bekannteste Wort in der Welt ist "okay".

Die Anatidenphobie ist die Angst irgendwie oder irgendwo von einer Ente beobachtet zu werden.

Das Schnabeltier und der Schnabeligel, beide in Australien beheimatet, sind die einzigen SĂ€ugetiere, die Eier legen.

Jedes zehnte mÀnnliche Meerschweinchen gilt als schwul.

Wenn eine Zigarette in einen Eimer Benzin fĂ€llt geht sie aus ohne das Benzin zu endzĂŒnden.

Nur die Republik Irland kondolierte bei Hitlers Tod.

Das Tier auf den Kippenschachteln von „Camel“ ist eigentlich ein Dromedar.

1980 ließ sich der Amerikaner Denis Hope beim Grundbuchamt in San Francisco als Besitzer sĂ€mtlicher OberflĂ€chen in unserem Sonnensystem eintragen - mit Ausnahme der Erde. Bei ihm kann man GrundstĂŒcke auf dem Mond oder dem Mars erwerben.

Tom Cruise besitzt 7.000.000 mÂČ GrundstĂŒcke auf dem Mond.

90 Prozent der Deutschen zahlen in ihrem Leben mehr Zinsen als sie bekommen.

Die meisten Frauen rasieren sich zwischen elf und 13 Jahren das erste Mal, die Mehrheit der MĂ€nner erst mit 14 oder 15.

Es gibt Dialekte bei GebÀrdensprache.

Jeder Deutsche besitzt im Durchschnitt 94.000 Euro.

In japanischen Toiletten sind hĂ€ufig sogenannte Otohime installiert – Lautsprecher, die KörpergerĂ€usche ĂŒbertönen sollen.

Der Atlantische Hering kommuniziert durch Furzen. Sie können dies ĂŒber 3 Oktaven verteilt tun.

Das MP3-Kompressionsverfahren fĂŒr Sound ist das Ergebnis einer Doktorarbeit. Titel: "Beitrag zu den Verfahren und der QualitĂ€tsbeurteilung fĂŒr hochwertige Musikkodierung". Der Entwickler Karlheinz Brandenburg aus Erlangen hat allerdings nichts an dem Verfahren verdient.

Warner Music kassiert pro Tag ca. $5.000 an LizenzgebĂŒhren fĂŒr "Happy Birthday to You", weswegen es hĂ€ufig in Filmen durch ein anderes Lied ersetzt wird.

Berlin liegt nördlicher als London.

Weltweit wird 12 mal mehr ins MilitÀr investiert, als in EntwicklungslÀnder.

Adolf Hitler war Vegetarier.

Regentropfen haben nicht die typische "Tropfen"-Form, sondern haben beim Fallen eher die Form eines Hamburgers.

Fliegen haben ein Erinnerungsvermögen von 0,2 Sekunden und fliegen deswegen immer wieder gegen das Fenster.

Das Blut eines GrashĂŒpfers ist weiß.

Ein Spermium muss 800 Mal mit dem Schwanz wedeln, um nur einen Zentimeter Strecke zurĂŒckzulegen.

In den USA empfÀngt ein normaler Haushalt mehr als 400 TV-KanÀle.

Einem Baby ist es möglich sich den Ellenbogen zu lecken.

2008 wurden ingesamt 62 Billionen Spammails verschickt. Das verbrauchte so viel Energie wie 2,4 Millionen Haushalte in einem Jahr.

Der Weltrekord im BankdrĂŒcken liegt bei 487,6 Kilogramm.

Papst Leo X. besaß einen weißen Elefanten namens Hanno, der auf Kommando weinen konnte.

Ludwig Erhard war zwar fĂŒr die CDU Bundeskanzler (1963-1966) und sogar Vorsitzender der Christdemokraten, aber nie Parteimitglied.

Rund 70 Prozent aller weltweit publizierten BĂŒcher zum Thema Steuern wurde auf Deutsch veröffentlicht.

Nachdem der finnische IT-Experte Jerry Jalava bei einem Motorradunfall 2008 einen Finger verloren hatte, ließ er sich einen USB-stick anstelle einer Fingerprothese einsetzen.

Die VW-Heimat Wolfsburg hieß bis 1945 "Stadt des KdF-Wagens bei Fallersleben".

111.111.111 * 111.111.111 = 12.345.678.987.654.321.

Auf Madagaskar werden Tote regelmĂ€ĂŸig ausgegraben und gewaschen. Man feiert mit ihnen ein rauschendes Fest und begrĂ€bt sie wieder.

Alle Planeten unseres Sonnensystems könnten im Planeten Jupiter Platz finden.

Thomas Edison machte mehr als 2000 Erfindungen.

Jedis sind in Australien offiziell anerkannte Religion. Gemeint sind in der Tat die KĂ€mpfer fĂŒr das Gute aus den Star-Wars-Filmen. Bei einer Volksbefragung hatten mehr als 70.000 Personen "Jedi" als Religion angegeben. Das australische Recht sieht ab 10.000 Mitgliedern vor, die Religion offiziell anzuerkennen.

83% aller vom Blitz getroffenen Menschen sind MĂ€nner.

Das einzige Tier mit vier Knien ist der Elefant.

Rund um den Eisprung verÀndern sich die Hormonlevel im weiblichen Körper extrem. Da die beteiligten Sexualhormone auch Auswirkungen auf das Immunsystem haben, fangen sich Frauen rund um den Eisprung hÀufiger als sonst eine ErkÀltung oder einen anderen Infekt ein.

123 Millionen Menschen sprechen weltweit Deutsch.

Die Chinesen nutzten das Dezimalsystem schon 1400 v.Chr. Nach Europa gelangte es allerdings erst im 10. Jahrhundert n.Chr.

Trotz der vielen Ratten, die die Elendsviertel von New York City bevölkern, werden im Jahr durchschnittlich nur 311 BĂŒrger von ihnen gebissen. Jedoch werden jĂ€hrlich mehr als 1500 New Yorker von anderen New Yorkern gebissen.

EugĂšne Sues Geliebte vermachte ihm in ihrem Testament ihre Haut, damit er sich damit sein Lieblingsbuch binden lasse, was er auch wirklich tat.

Fast ein Viertel der LandflÀche von Los Angeles wird von Autos eingenommen.

Die Norm ISO 3103 regelt die Zubereitung einer Tasse Tee.

Schildkröten sind putzig, langsam, werden uralt und können durch ihren Popo atmen.

Hermes, der griechische Gott der Kaufleute, ist auch der Gott der Diebe.

Egal ob Elefant, Gorilla, Nilpferd, Nashorn oder Giraffe: Die stĂ€rksten und grĂ¶ĂŸten Tiere an Land sind Vegetarier.

Im Deutschen gibt es keine Verben, die im Infinitiv nicht mit »n« enden!

Das biblische Sprichwort »Auge um Auge, Zahn um Zahn« ist die luthersche Übersetzung. Eine korrektere Übersetzung wĂ€re »Ein Auge fĂŒr ein Auge.«.

Die Antarktis ist der kÀlteste Ort der Welt, 1963 verzeichneten sowjetische Forscher eine Temperatur von -89,2° C.

Man kann im Traum nicht sterben. Kurz bevor man stirbt (z.B. Aufschlag auf dem Boden nach Fall von einem Hochhaus) wacht man automatisch auf.

Die Saturn V Mondrakete verbrauchte 15 Tonnen Treibstoff pro Sekunde.

Der Klebstoff auf israelischen Briefmarken ist als koscher zugelassen.

Der Glaube, es sei im Weltraum kalt, ist weit verbreitet, tatsĂ€chlich aber falsch! Wo nichts ist (Vakuum), kann es auch keine Temperatur geben. Trotzdem geben GegenstĂ€nde die in den Weltraum gelangen natĂŒrlich ihre gespeicherte WĂ€rme ab, und dies in einem mit sehr kalter Luft vergleichbaren Maß.

Der Uhrzeigersinn lÀuft deswegen nach rechts, weil auch der Lauf der Sonne von links nach rechts geht.

Ein Gesetz in Los Angeles verbietet die Jagd auf Motten unter einer Straßenlaterne.

Pandas mögen SĂŒĂŸstoff lieber als Zucker.

Das @-Zeichen wurde nicht etwa speziell fĂŒr E-Mail-Adressen erfunden, sondern hat seinen Ursprung im Mittelalter, wo es als Verschmelzung der beiden Buchstaben a und d im Wort ad (dt. »zu« oder »zu etwas hin«) darstellte. Weil es in Spanien und Portugal als Maßeinheit verwendet wurde, ĂŒberlebte es, bis es sich schließlich zu Anfang des Internets auf der ganzen Welt verbreitete.

Im 2. Weltkrieg hat man Soldaten, die einen Schuss ins Bein bekommen haben, die Finger gebrochen, um vom Schmerz im Beim abzulenken. Das Gehrin realisierte somit nur den Schmerz aus der Hand, anstatt aus dem Beim, da die Hand nÀher am Gehirn ist.

In Japan muss jeder Student einer TechnikuniversitÀt mit seinem Abschluss eine Erfindung entwickelt haben, die es noch nicht auf dem Markt gibt.

Eine Kalorie ist die WÀrmemenge, die benötigt wird, um ein Gramm reines Wasser von 14,5 Grad auf 15,5 Grad Celsius zu erhitzen.

1227,985 Km/h ist die Höchstgeschwindigkeit des Raketenautos ThrustSSC.

Grönlands Eis enthĂ€lt 20% des SĂŒĂŸwasser der gesamten Erde, wĂŒrde es schmelzen, so wĂŒrde der Wasserspiegel um 7 Meter ansteigen.

Das “Centennial Light” ist die Ă€lteste noch funktionierende GlĂŒhbirne der Welt und existiert seit 1901. Heute halten GlĂŒhbirnen werkseitig beabsichtigt nur maximal 1000 Stunden.

Der Döner kommt nicht aus der TĂŒrkei, sondern wurde von tĂŒrkischen Immigranten im Jahr 1971 in Berlin erfunden.

Die ersten zwei Marlboro Cowboys sind an Lungenkrebs gestorben.

Termiten sind die fruchtbarsten Tiere der Welt. Eine Königin legt in ihrem Leben bis zu einer Milliarde Eier.

In Österreich hat das Wort »geil« die Bedeutung »fettig«.

Alle BlutgefĂ€ĂŸe eines Menschen hintereinander hĂ€tten eine LĂ€nge von ca. 100.000 km.

Die Asche des Marvel-Comic-Autors Mark Gruenwald wurde 1996 der Tinte beigemengt, mit der ein Reprint des Marvel-Sammelbands „Squadron Supreme“ gedruckt wurde.

Menschen können 3 Minuten ohne Luft auskommen, 3 Tage ohne Wasser und 3 Wochen ohne Essen.

Etwa alle 250.000 Jahre polt sich das irdische Magnetfeld um. Der Vorgang dieser Umkehrung nimmt rund 4.000 bis 10.000 Jahre in Anspruch, und es gibt deutliche Anzeichen dafĂŒr, dass wir uns gerade in der Anfangsphase eines solchen Polsprungs befinden.

100 n. Chr. gab es in Alexandria am Straßenrand richtige mechanische GetrĂ€nkeautomaten mit gekĂŒhltem Wasser.

Es leben etwa genausoviele HĂŒhner wie Menschen auf der Erde.

99 Prozent der Stadtbevölkerung von Äthiopien lebt in Slums.

Bulgarien heißt "Land der VulgĂ€ren".

In der Stadt Champaign in Illinois ist es gesetzlich verboten, in den geöffneten Mund seines Nachbarn zu urinieren.

Der Zoo von Miami widmet eine ganze Ausstellung den Exkrementen seiner Bewohner. Auf 450 Quadratmetern prÀsentiert "The Scoop on Poop" die Hinterlassenschaften von Elefanten.

Wale sind SĂ€ugetiere und mĂŒssen daher SĂŒĂŸwasser »trinken«, das in ihrer Heimat, den salzigen Weltmeeren, nicht vorhanden ist. Daher fressen Sie mit Vorliebe Tintenfische und Quallen, deren Körper zu einem hohen Prozentsatz aus SĂŒĂŸwaser besteht.

Im Film Fight Club wurden, ganz nach Tyler Durden, insgesamt 5 Bilder von einem Penis fĂŒr den Bruchteil einer Sekunde hineingeschnitten.

Wenn ein japnischer Shogun vor 1100 Jahren ein großes GeschĂ€ft verrichten musste, so ging er einfach in das nĂ€chstbeste Haus und machte dort wortlos mitten in das Wohnzimmer. FĂŒr die Hausbesitzer war dies eine große Ehre und nicht selten wurde die Hinterlassenschaft aufbewahrt und mit Stolz vorgezeigt.

Porsche verdient an jedem verkauftem Neuwagen durchschnittlich 16.000€. BWM und Audi schaffen beide knapp ĂŒber 4000€. Renault verdient an einem Neuwagen gerade einmal 65€ und Opel macht fast 1000€ Miese.

Das Eisbein heißt Eisbein, weil frĂŒher aus den Röhrenknochen der Schweine auch Schlittschuhe hergestellt wurden.

In Bern steht seit ĂŒber 500 Jahren eine Brunnenstatue, die einen Oger zeigt, der Kinder aus einem Sack verspeist. Was er genau darstellen soll weiss man nicht genau.

Der Berliner Zoo ist der artenreichste Zoo der ganzen Welt.

Die Wassermenge im Amazonas ist grĂ¶ĂŸer als die der nĂ€chsten acht grĂ¶ĂŸten FlĂŒsse der Welt zusammengenommen.

Obwohl China eine Einwohnerzahl von ĂŒber einer Milliarde hat, gibt es nur etwa 200 Familiennamen.

Ein ausgewachsener Mensch strahlt innerhalb einer Stunde genauso viel WĂ€rme ab wie eine 100 Watt GlĂŒhbirne.

Charlie Chaplin hat in Monaco an einem Charlie-Chaplin-Ähnlichkeitswettbewerb teilgenommen. Er wurde dritter.

In 23 Staaten der USA ist HomosexualitÀt gesetzlich verboten.

Jack Nicholson fand erst mit 37 Jahren heraus, dass seine Schwester in Wahrheit seine Mutter ist. Sie war bei seiner Geburt erst 17 Jahre alt und so gab sich seine Großmutter als Mutter aus.

Europa ist der einzige Kontinent, der mit E anfÀngt. Alle anderen fangen mit A an: Amerika, Asien, Australien, Afrika und die Antarktis.

In New York leben mehr Iren als in Dublin, mehr Italiener als in Rom und mehr Juden als in Tel Aviv.

to the top

Geh deinen Weg ruhigwahre Worte

Lebensregel aus der Old Saint Paul`s Church (1692) von Baltimore

Geh deinen Weg ruhig - mitten in LĂ€rm und Hast, und wisse, welchen Frieden die Stille schenken mag.

Steh mit allen auf gutem Fuße, wenn es geht, aber gib dich selber nicht auf dabei.

Sage deine Wahrheit immer ruhig und klar und höre die anderen auch an, selbst die Unwissenden, Dummen - sie haben auch ihre Geschichte.

Laute und zĂ€nkische Menschen meide. Sie sind eine Plage fĂŒr dein GemĂŒt.

Wenn du dich selbst mit anderen vergleichen willst, wisse, dass Eitelkeit und Bitterkeit dich erwarten. Denn es wird immer grĂ¶ĂŸere und geringere Menschen geben als dich.

Freue dich an deinen Erfolgen und PlĂ€nen. Strebe wohl danach weiterzukommen, doch bleibe bescheiden. Das ist ein guter Besitz im wechselnden GlĂŒck des Lebens.

Übe dich in Vorsicht bei deinen GeschĂ€ften. Die Welt ist voll Tricks und Betrug. Aber werde nicht blind fĂŒr das, was dir an Tugend begegnet.

Sei du selber - vor allem: heuchle keine Zuneigung, wo du sie nicht spĂŒrst. Doch denke nicht verĂ€chtlich von der Liebe, wo sie sich wieder regt. Sie erfĂ€hrt soviel Entzauberung, ertrĂ€gt soviel DĂŒrre und wĂ€chst doch voller Ausdauer, immer neu, wie Gras.

Nimm den Ratschluß deiner Jahre mit Freundlichkeit an. Und gib deine Jugend mit Anmut zurĂŒck, wenn sie endet.

Pflege die KrĂ€fte deines GemĂŒtes, damit es dich schĂŒtzen kann, wenn UnglĂŒck dich trifft, aber ĂŒberfordere dich nicht durch WunschtrĂ€ume. Viele Ängste entstehen durch EnttĂ€uschung und Verlorenheit. Erwarte eine heilsame Selbstbeherrschung von dir. Im ĂŒbrigen aber sei freundlich und sanft zu dir selbst.

Du bist ein Kind der Schöpfung, nicht weniger als die Blume und die Sterne es sind. Du hast ein Recht darauf, hier zu sein. Und ob du es merkst oder nicht - ohne Zweifel entfaltet sich die Schöpfung so, wie sie es soll. Lebe in Frieden mit Gott, wie du ihn jetzt fĂŒr dich begreifst. Und was auch immer deine MĂŒhen und TrĂ€ume sind in der lĂ€rmenden Verwirrung des Lebens - halte Frieden mit deiner eigenen Seele. Mit all ihrem Trug, ihrer Plackerei und ihren zerronnenen TrĂ€umen - die Welt ist immer noch schön !


to the top

SonnenzeitZeitgeist Wandel

Auszug aus dem Buch "Sonnenzeit" von Dieter Broers

Die indische Philosophie fußt auf der Annahme, es gebe eine unzerstörbare, ewige Essenz allen Seins, die Weltseele. Sie ist reines Bewusstsein, das kosmische Selbst: Atman genannt. Nach Ansicht der Advaita­ Vedanta-Philosophie ereignete sich folgendes: Als Atman ĂŒber sich selbst nachdachte, weil er sich in allen Aspekten erfahren wollte, erschuf er das Universum.

Mit dieser Interpretation wird nicht nur die Frage nach dem Ursprung beantwortet. DarĂŒber hinaus schwingt noch eine weitere Ebene mit: Der Sinn des Lebens, ja, der Sinn des ganzen Seins ist es, Erfahrungen zu sammeln.

Hier können wir den Bogen zur neueren Physik schlagen. Sie besagt, dass alles Information ist. Der Sinn des gesamten kosmischen Geschehens vom Urknall an sei daher ein Informationszuwachs - der ĂĄ la longue zur Selbsterkenntnis fĂŒhrt. Philosophisch gesprochen, betrachten wir hier eine Kosmogonie. Mit dem Begriff wird umschrieben, dass der Kosmos - beziehungsweise die Weltseele Atman - sich selbst erfĂ€hrt, indem Informationen gesammelt und gespeichert werden, und zwar zielgerichtet.

 Es gibt demnach einen höheren Plan in allem, was geschieht. Die Entwicklung vollzieht sich in drei Stufen. Die unterste ist die BĂŒhne des Lebens, auf der Erfahrungen gesammelt werden. Sie sind noch ungeordnet, addieren sich also. Auf einer zweiten Stufe werden diese Informationen verknĂŒpft, um Strukturen zu gewinnen. Auf der nĂ€chsten Stufe verdichtet sich diese Information zu einem Bauprinzip.

Ein Beispiel: Nehmen wir die Erfindung der Uhr. Auf der ersten Stufe macht jemand die Erfahrung der vergehenden Zeit, er beschĂ€ftigt sich mit RĂ€dern und bastelt damit. Auf der zweiten Stufe experimentiert er mit ZahnrĂ€dern. Auf der dritten Stufe fĂŒgt er alles, was er bis dahin gesammelt und verknĂŒpft hat, zur Erfindung der Uhrenmechanik zusammen.

Wichtig ist, dass die Erfahrung auf der BĂŒhne des Lebens irgendwo abgespeichert wird, um fĂŒr andere zugĂ€nglich zu sein. Erst dann kann sie auch wieder abgerufen werden. Das erklĂ€rt, warum das Rad etwa zeitgleich in verschiedenen LĂ€ndern und Erdteilen erfunden wurde und warum ein Motiv wie die Sonnenbarke ebenfalls zeitgleich an unterschiedlichen Orten auftaucht.

Man hat fĂŒr diese Informationsebene verschiedene Namen gewĂ€hlt. Man kann sie Matrix nennen, morphogenetisches Feld oder mit dem spirituellen Begriff Akasha. Innerhalb dieser Ebenen zirkulieren die Informationen unabhĂ€ngig vom Individuum.

Schauen wir nun auf die dritte Ebene, so ist sie durch Selbsterkenntnis ausgezeichnet. Der Mensch beginnt, sich und sein Wissen zu reflektieren. Die dritte Ebene ist daher das Bewusstsein. Es ist gewissermaßen das Sprungbrett fĂŒr einen Dimensionssprung - den Prozess der Transformation. Indem uns die Sonne zu einem höheren Bewusstsein verhilft, öffnet sie uns den Zugang zum Feld des kollektiven Wissens. Alles, was irgendwo unverknĂŒpft schlummert, kann nun aufgegriffen und weiterentwickelt werden.

Deshalb können wir folgern: So, wie die Sonne die Evolution der Lebewesen vorantrieb, treibt sie nun unsere geistige Evolution voran. Das ist neu. Und es ist auch bitter nötig. Lange glaubte man an den Fortschritt. Immer wieder richteten sich große Hoffnungen darauf, dass sich die Menschheit nicht nur weiterentwickelt, sondern hoch entwickelt.

Die Geschichte zeigte jedoch: Der RĂŒckfall in die Barbarei ist jederzeit möglich. Die Bewegung des Humanismus hat das Dritte Reich nicht verhindern können. Die großartigen technischen Erfinder haben nicht verhindern können, dass ihre Entdeckungen zur rĂŒcksichtslosen Ausbeutung der Natur missbraucht wurden.

Fortschritt kann RĂŒckschritt sein, wenn das höhere Bewusstsein fehlt. Kein Handy, kein Laptop hat die Menschheit glĂŒcklicher gemacht. Im Gegenteil: Viele technische Er rungenschaften fĂŒhren zu neuen Problemen. Von digitaler Demenz ist die Rede, vom Fluch der MobilitĂ€t, von der Qual des Multitasking. Ich spreche nicht davon, dass frĂŒher alles besser war. Ich denke aber, dass es wenige, zu wenige Fortschritte gab, die diesen Namen wirklich verdienen. Noch immer erleben wir in vielen Zonen BĂŒrgerkriege, UnterdrĂŒckung, brutalste Gewalt. Wo ist die Menschengemeinschaft, die eingreift? Wo sind die Korrekturen?

Offenbar schaffen wir es nicht allein. Wir brauchen mehr Bewusstsein, das zur Tatkraft wird. Mahatma Gandhi formulierte den wunderbaren Satz: Sei selbst die VerĂ€nderung, die du dir von der Welt wĂŒnschst. Er sprach von einer Bewusstseinsevolution, die zur Bewusstseinsrevolution fĂŒhrt.

Deshalb sind die Interventionen der Sonne so wichtig. Was sich dabei in unserer Psyche, in unserer Wahrnehmung, in unserem Bewusstsein verĂ€ndert, fĂŒhrt vom Erkenntnisprozess zu einer Art Erleuchtungsprozess. Wir erkennen wer wir wirklich in unserem gesamten kosmischen GefĂŒge sind: nicht getrennte Individuen, die passiv bleiben, sondern handelnde Menschen als Teil eines großen Ganzen.

Sobald dies bewusst wird, ergibt sich daraus eine völlig andere HandlungsqualitÀt. Selbst kleinste VerÀnderungen werden sozusagen kosmisch registriert und gespeichert. Ob ich aggressiv oder friedfertig bin, ob ich mit anderen kooperiere oder sie bekÀmpfe, hat immer Auswirkungen.

 Das erweiterte Bewusstsein erfordert daher ein ganz neues VerantwortungsgefĂŒhl. Wir alle sind Wegbereiter der geistigen Evolution des Menschen. Wir alle tragen zu Entwicklungen bei, ganz gleich, ob wir Ă€ußere Gestaltungsmacht besitzen oder nicht. Wir leben in einem Zeitalter der Krisen. Wohin das Auge auch schaut, allerorten sind Risse und ErmĂŒdungsbrĂŒche sichtbar.

Der große Entwurf der westlichen Zivilisation, die GrundsĂ€tze einer ganzen Ära neigen sich ihrem Ende zu. Altes und neues Denken prallen aufeinander. Und das bedeutet: Unsere sĂ€mtlichen Werte und Ziele stehen auf dem PrĂŒfstand. Unter altem Denken verstehe ich den Vorrang des Ego, das Streben nach Gewinnmaximierung. das Konkurrenzdenken, die Ausbeutung der Natur und des Menschen.

Das neue Denken dagegen ruft vergessene Werte in Erinnerung: eine ganzheitliche Orientierung, Verantwortungsbewusstsein, kooperatives Handeln, eine spirituelle Verankerung des Lebens. Noch stehen sich diese beiden Haltungen feindlich gegenĂŒber. LĂ€ngst hat sich der Materialismus unserer Zeit entlarvt.

Niemand ist glĂŒcklicher oder erfĂŒllter geworden mit den vermeintlichen Segnungen der modernen Industriegesellschaft. Jetzt spĂŒren wir die Vorbeben weitreichender politischer, ökonomischer und sozialer VerĂ€nderungen. Die Unruhe ist mit HĂ€nden zu greifen. Ein Beispiel dafĂŒr ist die Krise des Euro. Sie ereignet sich in einem ĂŒberdehnten Finanzsystem, das sich wie ein Krake ĂŒber alles gelegt hat. Investmentbanker und Spekulanten aller Art steuern die GeldflĂŒsse und koppeln sich von der Realwirtschaft ab. Doch wirklich steuerbar ist die internationale Finanzindustrie nicht mehr. Bankenpleiten und finanzielle Turbulenzen erschĂŒttern das Vertrauen in das System, Warner und Mahner erheben ihre Stimme: Bald schon, so sagen sie, könnten wir auf einen Kollaps zudriften. Der Dominoeffekt, der damit ausgelöst werden wird, wird alle anderen Systeme gefĂ€hrden.

 Auf allen Ebenen un seres Lebens werden wir uns auf InstabilitĂ€t, Zusammenbruch und Wandel einstellen mĂŒssen. Wohl noch nie in der Geschichte der Menschheit stand unser Schicksal derart ĂŒbergreifend auf dem Spiel. Die Globalisierung ist so weit fortgeschritten, dass Krisen nicht mehr auf bestimmte Bereiche oder geografische Zonen beschrĂ€nkt bleiben. Noch das kleinste Dorf in SĂŒdamerika oder auf den Philippinen ist in die KreislĂ€ufe von Produktion, Handel und internationalen GeldflĂŒssen eingebunden. Was sich jetzt ereignet, geht uns alle an. Auch andere Krisensymptome sind manifest. Umweltzerstörungen riesigen Ausmaßes zeichnen sich ab, und die Menschen leiden mehr als je zuvor unter Aggression und Depression.

 Trotz des immensen Wissens, das wir angehĂ€uft haben, trotz des technologischen Fortschritts und der modernen Kommunikation gelingt es uns offenbar nicht, einen ausgeglichenen Gesamtzustand herzustellen. Langsam erst, aber mit unmissverstĂ€ndlicher Schubkraft, vollzieht sich ein Wandel, der vermutlich schmerzhaft sein wird. Noch weiß niemand, was passiert, falls sich die einzelnen Krisensymptome verdichten und ein plötzlicher Zusammenbruch erfolgt. Was erwartet uns? Wohin driften wir? In ein Chaos?

 Wir tragen in uns sĂ€mtliche Informationen, die seit Entstehung des Universums gemacht wurden. Sie sind in unserer atomaren Struktur gespeichert. Gleichzeitig lernen wir stetig hinzu - auch das ist ein Aspekt der Evolution. Lernen heißt aber auch: aus Fehlern lernen. Jedes Kind, das einmal auf eine heiße Herdplatte gefasst hat, weiß das. Nur durch Erfahrungszuwachs, der auch Fehler beinhaltet, können wir uns weiterentwickeln. Auch spirituell betrachtet, macht dies Sinn. Aus der indischen Philosophie zitierte ich den Satz: Als Atman, die Weltseele, ĂŒber sich selbst nachdachte, erschuf sie das Universum, um sich in allen Aspekten erfahren zu können.

Der Sinn des Lebens ist demnach, Erfahrungen zu sammeln - positive wie negative. Dieser Weg hat eine tiefere Bedeutung. Und hier berĂŒhren sich SpiritualitĂ€t und Wissenschaft: Alles ist Information, und der Sinn allen Geschehens ist Informationszuwachs. Konkret bedeutet das: In Krisenzeiten haben wir Gelegenheit, unsere sĂ€mtlichen Systeme zu ĂŒberdenken und neu zu organisieren. Wir können den gesamten Erfahrungsschatz der Evolution nutzen, um uns neu zu erschaffen. Dies ist mehr als eine Hypothese. Als Naturwissenschaftler kann ich auf Systemtheorien zurĂŒckgreifen, die geradezu verblĂŒffend genau zeigen, was sich gerade ereignet.

Daraus ergibt sich schlĂŒssig, dass wir in der Lage sind; uns durch ein geschĂ€rftes Bewusstsein an der Erschaffung neuer Systeme aktiv zu beteiligen und auch in unserem individuellen Leben eine neue QualitĂ€t zu verwirklichen. Das scheinbar Starre verflĂŒssigt sich, aus Chaos entsteht eine höhere Ordnung. Damit trete ich energisch angstbesetzten Endzeitvorstellungen entgegen, die angesichts von Krisen Konjunktur haben. Stattdessen sage ich die Wiederkehr des Gemeinsinns voraus, befriedete menschliche Beziehungen, humane Arbeitsbedingungen, eine ökologisch orientierte Ökonomie.

Auch wenn der Wandel schmerzhaft sein könnte - er ist der Auftakt zu einem unumgĂ€nglichen Evolutionsschritt. Heute hat sich der Vorrang des Verstandes lĂ€ngst verfestigt. Mehr denn je hĂ€lt sich der Mensch fĂŒr die Krone der Schöpfung, ja, fĂŒr den Schöpfer selbst. Er ist stolz darauf, dass er Intelligenz besitzt und seinen Verstand zu immer neuen Höchstleistungen treiben kann. Es ist scheinbar ein Spiel ohne Grenzen: Die Natur wurde beherrschbar, die Industrienationen entstanden und mit ihnen Gesellschaftsformen, die das GlĂŒck aller garantieren sollten. Wir halten uns einiges darauf zugute, dass wir der Spezies homo sapiens angehören. Dabei ĂŒbersehen wir leicht, dass unser Bewusstsein etwas völlig anderes ist als unser Verstand. Und, weit brisanter: WĂ€hrend unser Verstand sich noch in den alten Bahnen bewegt, hat sich unser Bewusstsein schon jetzt verĂ€ndert. Deshalb spĂŒren wir einen Widerspruch in uns. Einerseits wollen wir dem BewĂ€hrten folgen, den Gesetzen des althergebrachten Denkens.

Andererseits sagt uns unser geöffnetes Bewusstsein, dass wir einen falschen Weg eingeschlagen haben. Wir fĂŒhlen es, und wir sehen es. Die ungeheure Macht, die wir erobert haben, hat sich als unheilvoll erwiesen. Wir haben sie missbraucht, haben mit ihr manipuliert und zerstört. Gleichzeitig ahnen wir, dass dies nur ein Zwischenspiel gewesen sein kann. Das destruktive Verhalten befriedigt uns nicht mehr. Erst langsam kristallisiert sich die Erkenntnis heraus, dass unser Verstand nur bedingt geeignet ist, die Welt zu begreifen oder gar der Selbsterkenntnis des Menschen zu dienen.

Unser Denken ist nicht wirklich frei. Die herrschende MentalitĂ€t, das kulturelle Umfeld und die Erziehung konditionieren uns stark. Deshalb nehmen wir nur einen Bruchteil dessen wahr, was um uns herum passiert. VordergrĂŒndig betrachtet, ist das auch gut so. Wenn wir alles auswerten wĂŒrden, was tĂ€glich auf uns einstĂŒrzt, mĂŒssten wir vor der FĂŒlle von EindrĂŒcken kapitulieren. Stellen Sie sich vor, Sie wĂŒrden sich mit jedem Menschen, der Ihnen auf der Straße begegnet, ernsthaft auseinandersetzen. Sie wĂŒrden jedem Werbebanner, jeder Botschaft, jedem Foto, jeder Zeitungsschlagzeile Ihre Zeit und Ihre Aufmerksamkeit opfern. Auf der Stelle wĂ€ren Sie orientierungslos. Sie wĂŒrden förmlich in der Flut der EindrĂŒcke untergehen. Daher haben wir uns angewöhnt, zwischen wichtig und unwichtig zu unterscheiden. Wir besitzen sozusagen antrainierte Reflexe, mit denen wir das Wahrgenommene bewerten. Dabei interpretieren wir die Wirklichkeit nach erlernten Mustern, statt sie in ihrer FĂŒlle zu erfassen.

Man könnte auch sagen: Wir haben gelernt, die Welt durch Filter zu sehen. So nĂŒtzlich diese Filter auch sind, um unseren Alltag zu bestehen: Sie verengen gleichzeitig unsere Perspektiven. Wir laufen gleichsam mit Scheuklappen durch die Welt. Alles, was sich außerhalb unseres bewussten Blickfeldes tut, wird ausgeblendet. Betrachten wir Wahrnehmung und Bewusstsein im Hinblick auf die Bestimmung des Menschen. Dann ist evident, dass wir Erkenntnisse darĂŒber nur dann erhalten, wenn wir die Grenzen des konditionierten Verstandes ĂŒberschreiten. Dann erst können wir uns auf die Frage nach unserer Bestimmung einlassen: Worin besteht der »Seelenplan« des Universums? Wie kann ich eine befreite, glĂŒckliche Existenz verwirklichen?

Diese Fragen beantworten sich nicht dadurch, dass wir den Wunschpartner kennenlernen, ein schönes Auto fahren oder einen lukrativen Job ergattern. Wir finden auch keine Antworten, indem wir uns auf das herkömmliche Denken verlassen. Das alte Denken ist rein rational. Es versucht, grundsÀtzlich alle Probleme auf der Basis von Logik zu lösen.

Nun stellt sich heraus, dass dies nur ein Ausschnitt des ganzen Spektrums ist. Mit dem alten Denken lassen sich die komplexen Probleme der Gegenwart nicht mehr in den Griff bekommen. Löst man ein Teilproblem, so kreiert man gleichzeitig zehn neue Probleme.

Der amerikanische Naturwissenschaftler Ken Wilber entwickelte eine Evolutionsgeschichte des menschlichen Bewusstseins, der ich mich in großen Teilen anschließe. Im Laufe der Jahrtausende habe sich das Bewusstsein ĂŒber drei unbewusste Entwicklungsstufen bis zum personalen Bewusstsein entwickelt: Der Mensch ist sich heute seiner selbst bewusst. Jedoch in zwei unterschiedlichen Formen. Die Masse habe ein Durchschnittsbewusstsein, wĂ€hrend eine Minderheit schon weiter sei - auf der Stufe des höheren Bewusstseins, das mit Verantwortungsbewusstsein gekoppelt sei. Das neue Denken ist vernetzt. Es weiß, dass alles mit allem verbunden ist. Und es geht davon aus, dass die Welt aus energetischen Schwingungen und Resonanzen besteht.

Diese Erkenntnis erweitert das Bewusstsein nach oben, zum Kosmos hin. Sobald dies geschieht, heilt der Mensch und wird wieder ganz. Er ĂŒbernimmt Verantwortung fĂŒr das große Ganze, er denkt nicht nur, sondern nimmt wahr und fĂŒhlt. Das ist ein großer Unterschied. Im alten wissenschaftlichen Denken hatte man angenommen, dass die Welt allein durch die fĂŒnf Sinne und den Verstand zu ergrĂŒnden war. Jetzt setzt sich der Gedanke durch, dass wir gewissermaßen das Dach öffnen können, um in den Himmel zu schauen. Dadurch sind wir in der Lage, an Informationen zu kommen, die bisher ungenutzt waren. Sie bestehen aus dem transpersonalen Wissen, das auch kosmisches Wissen genannt wird. Damit geht einher, dass wir ĂŒber Resonanz mit anderen Menschen kommunizieren, etwa durch Empathie.

ErgrĂŒnden können wir das Geheimnis unserer Existenz nur dann, wenn sich unser Bewusstsein öffnet. Dann sind wir bereit, neue Wahrnehmungen zuzulassen, auch die EinflĂŒsse der Sonne. Sie gibt uns jetzt die Chance, mehr zu sehen und zu spĂŒren als jemals zuvor. Was uns erwartet, ist die Erkenntnis: Wir haben einen Auftrag. Es ist unsere Bestimmung, unser höheres Selbst zu erkennen. Auf diesem Wege nĂ€hern wir uns dem universalen Bewusstsein. Wir erinnern uns: Wir leben in einem Hologramm. An jedem Punkt des Universums ist die gesamte Information des Kosmos vorhanden. Alles, was uns davon trennt, sind die erlernten Filter. Sie machen und blind und taub fĂŒr wirklich aufschlussreiche Informationen. Aber die Botschaften und Antworten liegen bereits vor: in unserem höheren Selbst.


to the top

Lied vom Kindseindie reine Seele


– von Peter Handke


Als das Kind Kind war,
ging es mit hÀngenden Armen,
wollte der Bach sei ein Fluß,
der Fluß sei ein Strom,
und diese PfĂŒtze das Meer.

Als das Kind Kind war,
wußte es nicht, daß es Kind war,
alles war ihm beseelt,
und alle Seelen waren eins.

Als das Kind Kind war,
hatte es von nichts eine Meinung,
hatte keine Gewohnheit,
saß oft im Schneidersitz,
lief aus dem Stand,
hatte einen Wirbel im Haar
und machte kein Gesicht beim fotografieren.

Als das Kind Kind war,
war es die Zeit der folgenden Fragen:
Warum bin ich ich und warum nicht du?
Warum bin ich hier und warum nicht dort?
Wann begann die Zeit und wo endet der Raum?
Ist das Leben unter der Sonne nicht bloß ein Traum?
Ist was ich sehe und höre und rieche
nicht bloß der Schein einer Welt vor der Welt?
Gibt es tatsÀchlich das Böse und Leute,
die wirklich die Bösen sind?
Wie kann es sein, daß ich, der ich bin,
bevor ich wurde, nicht war,
und daß einmal ich, der ich bin,
nicht mehr der ich bin, sein werde?

Als das Kind Kind war,
wĂŒrgte es am Spinat, an den Erbsen, am Milchreis,
und am gedĂŒnsteten Blumenkohl.
und ißt jetzt das alles und nicht nur zur Not.

Als das Kind Kind war,
erwachte es einmal in einem fremden Bett
und jetzt immer wieder,
erschienen ihm viele Menschen schön
und jetzt nur noch im GlĂŒcksfall,
stellte es sich klar ein Paradies vor
und kann es jetzt höchstens ahnen,
konnte es sich Nichts nicht denken
und schaudert heute davor.

Als das Kind Kind war,
spielte es mit Begeisterung
und jetzt, so ganz bei der Sache wie damals, nur noch,
wenn diese Sache seine Arbeit ist.

Als das Kind Kind war,
genĂŒgten ihm als Nahrung Apfel, Brot,
und so ist es immer noch.

Als das Kind Kind war,
fielen ihm die Beeren wie nur Beeren in die Hand
und jetzt immer noch,
machten ihm die frischen WalnĂŒsse eine rauhe Zunge
und jetzt immer noch,
hatte es auf jedem Berg
die Sehnsucht nach dem immer höheren Berg,
und in jeder Stadt
die Sehnsucht nach der noch grĂ¶ĂŸeren Stadt,
und das ist immer noch so,
griff im Wipfel eines Baums nach dem Kirschen in einem HochgefĂŒhl
wie auch heute noch,
eine Scheu vor jedem Fremden
und hat sie immer noch,
wartete es auf den ersten Schnee,
und wartet so immer noch.

Als das Kind Kind war,
warf es einen Stock als Lanze gegen den Baum,
und sie zittert da heute noch.


to the top

Faszination unseres UrwissenSynthese westlicher und östlicher Lehren

Auszug aus dem Buch "Faszination unseres Urwissens"- von Manfred Ehmer

DER GROSSE ZYKLUS DER WELTZEITALTER

Es ist dem Kundigen tieferer ZusammenhĂ€nge lĂ€ngst offenbar, dass die Erdenmenschheit gegenwĂ€rtig einem neuen Entwicklungsabschnitt emgegenschreitet, dass Altes morsch zusammenbricht, damit unter der Einwirkung schöpferisch-lebendiger KrĂ€fte Neues, bisher Ungeahntes Gestalt annehmen kann. Es ist, als ob das geheimnisvolle Schriftwort aus dem biblischen Buch der Apokalypse „Siehe, ich mache alles neu“ (Off. 21,5) in strahlenden Lettern ĂŒber dem Eingangstor des nunmehr anbrechenden neuen Weltzeitalters geschrieben stĂŒnde. Wie oft schon ist diese große Weltenwende, die sich jetzt vor unseren Augen anbahnt, von den Wissenden vergangener Zeiten vorausgeahnt, vorausgeschaut worden. Es war der deutsche Theosoph und Mystiker Jakob Böhme (1575-1624), der vor nun mehr als 300 Jahren die Morgenröte einer neuen Zeit anbrechen sah: „Weil sich's aber nunmehr will gĂ€nzlich offenbaren als wie in einem hellen Spiegel, so ist wohl zu vermuten, dass der große Tag der Offenbarung Gottes nunmehr vorhanden ist, da sich die Grimmigkeit und das angezĂŒndete Feuer von dem Lichte scheiden wird. Darum soll sich keiner selber stockblind machen, denn die Zeit der Wiederbringung dessen, was der Mensch verloren hat, ist nunmehr vorhanden. Die Morgenröte bricht an; es ist Zeit, vom Schlafe aufzuwachen.

Bei der Betrachtung der Menschheits-Geschichte mĂŒssen auch karmische und kosmische Faktoren miteinbezogen werden. Denn Menschheits-Geschichte bedeutet ja immer auch Menschheits-Schicksal, und dieses Weltkarma, das mit dem Einzelschicksal des Menschen unauïŹ‚Ă¶slich verknĂŒpft bleibt, wird symbolisch aufgezeigt durch die Sternenschrift auf dem Zyklus der Tierkreiszeichen. Eine Symbolschrift offenbart sich in der Sprache der Sterne, welche die Kundigen der Sternenweisheit zu lesen und im Hinblick auf alles irdisch-menschliche Geschehen zu deuten vermögen. Nach der Ansicht dieser Kundigen vollzieht sich gegenwĂ€rtig der Übergang vom Fische- in das Wassermann-Zeitalter. Dies wird astronomisch und himmelsmechanisch versinnbildlicht durch das VorrĂŒcken des FrĂŒhjahrspunktes in das Tierkreiszeichen des Wassermann. Durch das Eintreten des FrĂŒhjahrspunktes in das Zeichen des Wassermann wird eine Art Kollektiv-Schicksal der Menschheit aufgezeigt. Denn die Tierkreiszeichen sind machtvoll schwingende kosmische Strahlungskraftfelder, die - einerlei wie die Einzelschicksale der Menschenverlaufen mögen - das bestimmte schicksalhafte GeprĂ€ge einer ganzen Epoche menschlicher Kulturentwicklung widerzuspiegeln vermögen.

 Welche Verheißung verknĂŒpft sich nun mit dem Anbrechen des Wassermann-Zeitalters, und welche Bedeutung hat dieser gewaltige Äonenwechsel fĂŒr das persönliche und gemeinschaftliche Menschenleben, fĂŒr Politik, Wirtschaftsordnung, Religion, Philosophie und Weltanschauung? Betrachten wir einmal die bisherige menschliche Geschichte, und zwar von Atlantis bis zum Wassermann-Zeitalter, im GesamtĂŒberblick. Der Werdegang der Menschheits-Kulturen von Atlantis bis zum Wassermann-Zeitalter muss nicht nur unter innerweltlichem, sondern auch unter kosmisch-astralem Gesichtspunkt betrachtet werden. Wenn das Universum einen einheitlichen geistlebendigen Organismus bildet, wenn alles irdische seine Entsprechung im Kosmischen findet, dann steht die Menschheits-Entwicklung auch in unlöslichem Zusammenhang mit dem Sternengeschehen. Machtvoll inspirieren die astralen Urgestalten des Tierkreises und die sie beherrschenclen planetarischen lntelligenzen das Geistesleben der Völker auf ihrem Gang durch die Geschichte. Ausgegangen wird hierbei vom so genannten Großen Platonischen Weltenjahr, das durch die PrĂ€zessionsbewegung der Erdachse zustandekommt. Denn die (gegenĂŒber der Sonnenachse um 23,5 Grad geneigte) Erdachse beschreibt ja eine gewaltige Kreiselbewegung innerhalb von 25.920 Jahren, und so benötigt der FrĂŒhjahrspunkt – himmelskundlich gesehen, der Schnittpunkt zwischen Äquator und Ekliptik - eben auch 25.920 ]ahre, um durch alle zwölf Tierkreiszeichen zu wandern. Die Wanderung des FrĂŒhjahrspunktes durch ein Tierkreiszeichen dauert genau 25.920 : 12, also 2.160 jahre - einen Weltenmonat. Solche Weltenmonate entsprechen auch den großen Kulturabschnitten in der Menschheitsgeschichte, und das vom FrĂŒhjahrspunkt durchlaufene Tierkreiszeichen verkörpert in sich gleichsam den inspirierenden Genius des jeweiligen Kulturabschnitts. Der Zyklus der menschlichen Kulturen von Atlantis angefangen soll also im Lichte des Großen Platonischen Weltenjahres dargestellt werden. Bei der zeitlichen Datierung der einzelnen Weltalter-Kulturen handelt es sich um ungefĂ€hre Eckdaten; es gibt allenthalben fließende ÜbergĂ€nge von einem Weltzeitalter zum nĂ€chsten.

Löwe-Zeitalter Die Atlantis-Kultur 10.950 - 8.790 v. Chr.
Krebs-Zeitalter Die urindische Kultur 8.790 - 6.630 v. Chr.
Zwilling-Zeitalter Die urpersische Kultur 6.630 - 4.470 v. Chr.
Stier-Zeitalter Die Àgyptische-chaldÀische Kultur 4.470 - 2.310 v. Chr.
Widder-Zeitalter Die griechisch-römische Kultur 2.310 - 150 v. Chr.
Fische-Zeitalter Die christlich-europÀische Kultur 150 v. - 2.010 n. Chr.
Wassermann-Zeitalter Die spirituelle Kultur der Zukunft 2.010 - 4.170 n.Chr.

 

Im DĂ€mmerschein der Vorgeschichte und des Mythos durchlebte die atlantische Menschheit das Löwe-Zeitalter, das in spĂ€teren Überlieferungen als das „Goldene Zeitalter“ gepriesen wird. Der FrĂŒhjahrspunkt stand in jenem Zeitabschnitt im astralen Sinnbildzeichen des Löwen, dessen Charakteristik Hans KĂŒnkel folgendermaßen beschreibt: „Ein königliches Zeichen, das Herz des Himmels und des Menschen bezeichnend. Ein großmĂ€chtiger, gebietender, starker, majestĂ€tischer Charakter wohnt ihm inne. Großherzigkeit und Liebeskraft sind hier zu Hause, aber auch Stolz, Überhebung, Hochmut und TollkĂŒhnheit. Es ist das Zeichen einer erhabenen, standhaften Festigkeit, die alle bewegliche Wandelbarkeit verachtet. Die Sonne ist das Symbol dieser feurigen SphĂ€re. Stand die atlantische Menschheit also unter der Inspiration des Sonnen-Genius, so wird das nachfolgende Krebs-Zeitalter dem Mond zu geordnet. Eingefangen in ein noch ganz magisch-traumwelthaftes Bewusstsein, verehrten die Menschen jener Zeit die Mondgöttin als die Große Muttergottheit. Die Verehrung des Mondes als Sinnbild des Urweiblichen ging sicherlich mit einer Vorherrschaft weiblicher PriesterbĂŒnde, also mit einem Matriarchat - einher.

Die matriarchale Urreligion der Großen Mutter geht auf das Krebs-Zeitalter zurĂŒck, Die urindische Kultur, die mit diesem Zeitabschnitt verbunden wird, bestand viel frĂŒher als die Kultur des klassischen Indien; ihre letzten Überreste sind die Ruinen von Harrapa und Mohenjo-Daro im oberen Indus-Tal. Im Zwilling-Zeitalter erlebte die Menschheit eine bewusstseinsmĂ€ĂŸige Aufhellung, da das Sinnzeichen der Zwillinge dem Genius Merkurs untersteht. Geschichrlich ist wenig ĂŒber dieses Äon bekannt; die urpersische Kultur hat nur wenig zu tun mit der spĂ€teren persischen Hochkultur des Zarathustrismus. In die Endphase des ZwillingZeitalters (also um 4.470 v. Chr.) haben wir wahrscheinlich die altsumerische Kultur zu datieren. Die Sumerer, bekannt als die Erfinder der Keilschrift, haben bemerkenswerte intellektuelle Leistungen vollbracht; auf sumerische UrsprĂŒnge geht auch das Gilgamesch-Epos zurĂŒck, die Ă€lteste schriftlich niedergelegte Dichtung der Menschheit. In religiöser Hinsicht fĂŒhrt das Zwilling-Zeitalter erstmals den Dualismus ein; es wird also ausgegangen von zwei gegensĂ€tzlichen Weltprinzipien: Licht und Finsternis, Gut und Böse. Wie die monotheistische Sonnengott-Verehrung auf das Löwe-Zeitalter und die matriarchale Urreligion der Großen Mutter auf das Krebs-Zeitalter zurĂŒckgehen, so geht die Verehrung von Zwillingsgöttern auf die dualistische Auffassung der Welt im Zwilling-Zeitalter zurĂŒck.

 Es war das Bestreben der Menschheit im Stier-Zeitalter, sich ganz mit dem geistigen Sinngehalt der Materie zu verbinden, denn der „Stier“ als astrales Sinnzeichen steht als Symbol fĂŒr die „Materie“. Der Stier verkörpert fernerhin die fruchtbare Erde ĂŒberhaupt, die Erde als lebendigen und beseelten Organismus. Im Stier-Zeitalter fĂ€ngt man in Vorderasien und Europa an, Landwirtschaft zu betreiben und in kleineren dĂŒrftigen Siedlungen sesshaft zu werden. Geschichtlich fallen in den Beginn des Stier-Zeitalters die altĂ€gyptische Pyramiden-Kultur, die frĂŒhminoische Kultur auf Kreta und die Megalith-(Großstein-)Kultur in Westeuropa. Die matriarchale Urreligion der Großen Mutter, die eigentlich ja noch aus dem Krebs-Zeitalter stammt, wird wiederhergestellt; aber die Große Mutter wird nun gleichgesetzt mit der Mutter Erde. Die fruchtbringende Mutter Erde erscheint als Allgöttin und HĂŒterin des Lebens; Fruchtbarkeitsriten und Mysterienkulte werden ihr zu Ehren abgehalten. Unter dem astralen Sinnzeichen des Stieres wurde also im Alten Europa die matriarchale Urreligion der Mutter Erde entwickelt. Mit dem Widder-Zeitalter begann jedoch ein sehr patriarchalischer, mĂ€nnlich-kriegerischer Zeitabschnitt in der Entwicklung der Menschheit. Die TrĂ€ger dieses Zeitalters waren die lndogermanen, die oft fĂ€lschlich als „Arier“ bezeichnet werden: ein derbes, draufgĂ€ngerisches Volk, gefĂŒhrt von einer Kaste stolzer Kriegsadeliger. Die indogermanischen Einzelvölker, von den Hethitern, Skythen und Kelten bis zu den Griechen und Römern, taten sich als Eroberer hervor und grĂŒndeten ausgedehnte Reiche, ganz im Einklang mit dem planetarischen Herrscher dieses Zeitalters, dem Mars, der zu Tatendrang und kĂ€rnpferischem Wettbewerb ansporrıt. Dies hatte jedoch eine VerĂ€ußerlichung des Bewusstseins zur Folge, einen Fall noch tiefer in die Materie hinein, weswegen die eigentliche SpiritualitĂ€t als streng geheimes Wissen in den MysterienstĂ€tten gehĂŒtet wurde.

Wenn das astrale Fische-Symbol zwei gegeneinander schwimmende Fische zeigt, dann lĂ€sst dies schon recht deutlich den Grundzug des Fische-Zeitalters erkennen: Es war ein Zeitalter, das ganz unter dem Leitstern des Dualismus stand, der Zweiteilung der Wirklichkeit. Zwar besitzt das Fische-Zeitalter unbestreitbar eine tiefe, mystisch-seherische ReligiositĂ€t, aber es ist doch zweifellos eine, die sich in der Regel von der Welt der Materie abkehrt und das Heil allein in einem ĂŒberweltlichen „jenseits“ zu finden glaubt. Materie-Ablehnung, WeltïŹ‚ucht und eine Sehnsucht nach jenseits-Welten können als die typischen Kennzeichen der Fische-Religion gelten. Eine solche Weltabgewandte Religion, die sich hinter dem Schutzwall undurchdringlicher Klostermauern abspielt, ruft nun freilich den notwendigen Gegenpart auf den Plan, nĂ€mlich den krassesten Materialismus irn weltlichen Bereich. Tiefınnerliche mystische Kontemplation einerseits, rĂŒcksichtsloser Egoismus im Alltagsleben andererseits - das sind die GegensĂ€tze, mit denen das Fische-Zeitalter seit nunmehr rund 2000 Jahren zu leben gelernt hat. Der Dualismus zwischen Gott und Welt, Geist und Natur, Jenseits und Diesseits durchzieht die gesamte christliche Kulturwelt.

Das Sinnbild des Wassermann zeigt einen alten, weisen, langbĂ€rtigen Mann, der am Flusslauf sitzt und aus großen KĂŒbeln Wasser schöpft; das Element Wasser steht als Sinnbild fĂŒr den Geist. Der Wassermann schöpft aus dem Geistigen; der Geist ist in der Tat sein eigentliches Element. Den alten Babyloniern galt der Wassermann als der Befreier und lang ersehnte Erlöser, war er doch der WassertrĂ€ger, der dem in der WĂŒste DĂŒrstenden das erquickende Nass darbot. Der dem Wassermann zugeordnete Jahresabschnitt, die Zeit vom 20. ]anuar bis zum 19. Februar, war in Mesopotamien die Zeit des regenreichen VorfrĂŒhlings. Der ĂŒber die Menschheit ausgegossene Geist wird in der Bibel oft dargestellt durch das Symbol des Wassers. So heißt es im Buch der Offenbarung, bezogen auf die urferne Zukunft der Menschheit: „Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende. Ich will den Durstigen geben von dem Brunnen des lebendigen Wassers umsonst.“ (Off., 22/1) „Und er zeigte mir einen Strom lebendigen Wassers, klar wie Kristall, der ausgeht von dem Thron Gottes und des Lammes.“ (Ebd.) Der kristallklare „Strom lebendigen Wassers“, das heißt lebendigen Geistes, der sich ĂŒber die Erden-Menschheit ergießt, wird sinnbildlich ausgedrĂŒckt im astralen Zeichen des Wassermann, das nach den Aussagen der Weltalter-Astrologie zur gegenwĂ€rtigen Weltenstunde eine besonders machtvolle Strahlungswirkung zu entfalten beginnt. Die „Herabkunft des heiligen Geistes“, die Ausgießung des Geistes aus dem „Brunnen lebendigen Wassers“(, was ist sie anderes als die in den Sinnbildern der christlichen Apokalyptik zum Ausdruck gebrachte neue SchwingungsqualitĂ€t des Wassermann-Zeitalters? Das kommende Äon des Wassermann wird im Zeichen geistiger Befreiung und spiritueller Hoherentwicklung stehen. Das graphische Sinnbild des Wassermann-Zeichens, zwei parallel laufende Wellenlinien (W), lassen auch erkennen, dass es die Aufgabe des kommenden Weltzeitalters sein wird alle Dualismen (die noch aus dem Zwilling- oder Fische-Zeitalter stammen) zu ĂŒberwinden zugunsten einer ganzheitlichen Weltsicht.

Der gewaltige Zeitraum von Atlantis bis zum Wassermann-Zeitalter umfasst fĂŒnf Weltenmonate - nĂ€mlich die in den Zeichen Krebs Zwillling, Stier, Widder und Fische. jeder dieser Weltenmonate untersteht der Inspiration und geistigen Leitung eines Weltenlehrer - eines Religionsstıfters, Propheten, eines KĂŒnders ewiger Wahrheit, meist auch eines in Menschengestalt verkörperten Gottes oder zumindest eines Wesens aus hoheren Welten, das die Aufgabe hat, die entscheidende Lehre und Wahrheit des jeweiligen Weltenmonats auf die Erde herabzubringen. FĂŒr ein tieferes esoterisches VerstĂ€ndnis der menschlichen Kulturgeschichte ıst es unerlĂ€sslich, ein Bild vom Wirken dieser Weltenlehrer zu gewinnen, zumal da einige von ihnen die GrĂŒnder heute noch bestehender Religionen sind. In der Reihe der Lichtboten stehen Krishna Zarathustra, Hermes, Buddha, Christus - und Maitreya, der Lehrer des kommenden Äons. DER KOSMISCHE CHRISTUS - DER LOGOS DER SONNE Alle Weltenlehrer, Heilande und Avatare, die seit Atlantis in den Kulturepochen des Großen Platonischen Jahres je auftraten, sind letztlich nur verschiedene Erscheinungsformen des Kosmischen Christus! Man kann sie auch als Avatare des Sonnen-Logos bezeichnen. Der Begriff „Avatar“ besitzt in diesem Zusammenhang allergrĂ¶ĂŸte Bedeutung. Das Wort Amrum stammt aus dem Sanskrit, der gelehrten Hochsprache Altindiens (von ava = hinab und tri = hinĂŒbergehen), und es bezeichnet den Abstieg eines Gottes oder höheren Wesens, das ĂŒber die Notwendigkeit der Wiederverkörperung hinausgeschritten ist, in den Körper eines einfachen Sterblichen. Unter einem Avatar versteht man demnach einen „Gott in Menschengestalt“, eine freiwillige Verkörperung - wobei freilich ein Avatar sich auch als Tier, Pflanze, vielleicht gar als Mineral verkörpern kann. So findet durch den immer tieferen Herabstieg der Götter in die Naturreiche hinein eine fortwĂ€hrende Erlösung in der Naturstatt. In unserem heimischen Sonnensystem stellt der Kosmische Christus den Logos der Sonne dar. Dieser Sonnen-Logos kann auch mit anderen Namen als dem des „Christus“ benannt werden; Namen sind nur Schall und Rauch! Die Geweihten der Orphik verehrten den Kosmischen Christus als den gemordeten und auferstandenen Gottessohn Dionysos; die Ägypter feierten ihn als Horus, den auferstandenen Sonnengeist. Ob Christus, Apollo, Bel, Baldur, Horus, Mithras oder Dionysos – sie bilden die Konturen einer einzigen zentralen Heilsgestalt, die wir als den kosmischen Sonnen-Logos bezeichnen können. Schon in der alten Megalithkultur wurde er als der jahrgott verehrt, dessen Leben, Tod und Auferstehen durch den Jahreslauf der Sonne symbolisiert wurden. Was heute offiziell als „Christentum“ bezeichnet wird, ist eine Theologie, die erst relativ spĂ€t, nĂ€mlich im dritten und vierten Jahrhundert, von einigen KirchenvĂ€tern entwickelt wurde. Ein solches „Christentum“, das gestĂŒtzt auf ein römisches Papsttum im Laufe der Zeit zu einer wahrhaft imperialistischen Religion wurde, hat nichts zu tun mit den Geist-Schwingungen des Kosmischen Christus, die dieser mit Hilfe seiner Avatare auf die Erde herabbringt.

Das Wirken des Kosmischen Christus auf Erden - in Gestalt des Jesus Christus, des Weltenlehrers des Fische-Zeitalters ~ besitzt in erster Linie kosmische Bedeutung; denn durch sein Hiersein in der physischen Welt brachte er die Logos Schwingungen der SonnensphĂ€re in das Bewusstseinskraftfeld der Erde hinein. Es lag jedoch nicht in seiner Absicht, eine neue Kirche zu grĂŒnden, zumindest keine Ă€ußerliche Amtskirche, sondern eher eine unsichtbare Geistkirche als Gemeinschaft der Logos-Geweihten. Der Geist des Kosmischen Christus hat sich - seit dem Ereignis zu Golgatha - vermĂ€hlt mit dem Geist der Erde. Man kann regelrecht sprechen von einer Symbiose, die stattgefunden hat zwischen dem Logos des Weltalls, Christus, und dem Geist der Mutter Erde; eine Symbiose im Sinne einer „Heiligen Hochzeit“, wie sie in den Ă€ltesten Mythen der Menschen vorkommt. Die „Heilige Hochzeit“ hat in den Kulten der Mutter Erde eine zentrale Rolle gespielt, denn was ist Mutterschaft allein ohne Vaterschaft; was ist Unten ohne Oben, was ist Weibliches ohne Mannliches? Diese Heilige Hochzeit stellt ein durch geistige Schau gewonnenes Wahrbild dar, das auch heute seine GĂŒltigkeit bewahrt hat, da es ganz reale Geschehnisse im Kosmisch-Übersinnlichen widerspiegelt. Denn im Kosmischen besteht eine Symbiose zwischen Erde und Sonne; und in der Sonne wohnt der Geist des Christus-Logos. „Im Anfang war das Wort“ (Joh. 1,1), so beginnt der mĂ€chtigste Hymnus, der je an den Logos gedichtet wurde, der Prolog des ]ohannes-Evangeliums. Logos bedeutet im Griechischen sowohl „Wort“ als auch „Geist“; es bedeutet somit geisttragendes Wort. Der Christus-Logos ist das uranfĂ€ngliche Wort Gottes, das schöpferisch tĂ€tige Weltenwort. Jedem gesprochenen Wort liegt ein geistiges Urwort zugrunde. „Wort“ bedeutet ja nichts anderes als Schwingung, Klang, Ausstrahlung, Emanation. Die hörbaren Worte sind akustische Schwingungen, die an das menschliche Ohr dringen und daher wahrgenommen werden; die geistigen Worte sind Geistes-Schwingungen. Der Christus-Logos ist die höchste geistige Schwingungs-Ebene, die im Universum angetroffen werden kann. „Wort“ bedeutet immer auch EntĂ€ußerung, WesensĂ€ußerung. Im Worte schwingt das Wesen des Sprechenden mit. Der universale Christus-Logos ist eine EntĂ€ußerung, eine WesensĂ€ußerung Gottes. Und da Gott in seiner manifestierten Form die geistige Ur- und Zentralsonne des Universums ist, so ruht diese Sonnennatur auch in seinem Wort, in Christus, dem Logos.

Das Weltenwort ist somit das geistige Urbild, das hinter jeder physischen Sonne steht, die ewige Lichtquelle, die jedem physischen Licht Strahlkraft verleiht; ja der Kosmische Christus weilt auch als Solarer Logos im Zentralgestirn unseres heimischen Sonnensystems. Der Kosmische Christus ist eine universal wirkende Schöpfungskraft, und diese Kraft gibt es ĂŒberall im Universum, eincrlci wie man sie nennt. Es ist eine Schöpfungskraft, die unmittelbar ausgeht vom göttlichen Urquell und alles Geschaffene mit Leben und Seinskraft erfĂŒllt. Der Kosmische Christus ist daher immer auch der Universale Christus, der Mikro und Makrokosmos mit bewusster Logos-Kraft durchlebt und durchwebt, der niedere und höhere Welten miteinander verbindet: die Welt der Atome und MolekĂŒle mit jener der Sternsysteme und der kreisenden Galaxien. Der Kosmische Christus lebt sowohl im lnneren des Atoms als auch im Inneren der Supernova (um nur zwei Beispiele zu nennen); denn Alles im Universum folgt einem geistbeseelten Entwicklungsplan. In diesem Sinne bezeichnete der Jesuitenpater, Theologe, Evolutionsforscher und Mystiker Teilhard de Chardin (1881 - 1955) den Kosmischen Christus als das „organische Zentrum des Universums“. „Unter Christus-Universalis verstehe ich Christus als das organische Zentrum des ganzen Universums - als organisches Zentrum, das heißt als das Zentrum, an dem letzten Endes physisch die ganze, selbst die natĂŒrliche Entwicklung hĂ€ngt; - des ganzen Universums, das heißt nicht nur der Erde und der Menschheit, sondern des Sirius, der Andromeda, der Engel, aller Wirklichkeiten, von denen wir nah oder fern physisch abhĂ€ngen. Nun ist freilich das, was auf dem Sirius oder im Andromeda-Nebel geschehen mag, fĂŒr uns als Erdenmenschen nicht unmittelbar von Belang; fĂŒr uns ist vor allem wichtig: Der Universale Christus-Logos wirkt auch als der Logos unseres Sonnensystems und insbesondere - aber erst seit dem Ereignis zu Golgatha - als der Logos unserer Erde, denn Mutter Erde und der Kosmische Christus befinden sich jetzt in einem gemeinsamen Kraftfeld. Der Äther- und EmpïŹndungsleib unseres Planeten Erde ist seit dem Ereignis zu Golgatha logosdurchleuchtet und christusdurchdrungen; diese Durchlichtung und Durchgöttlichung der Materie bedeutet einen neuen Abschnitt im Gang der Weltevolution. „Und das Wort ward Fleisch“ (Joh. 1,14), so heißt es nĂ€mlich auch im Johannes-Evangelium: Der Kosmische Christus ist eben immer auch der historische, heilsgeschichtlich wirksame Christus - der in Zeit und Raum gegenwĂ€rtige, in Fleisch und Blut verkörperte Christus. Dieser in der Materie inkarnierte Christus beinhaltet das große Geheimnis der Fleischwerdung.

Das â€žïŹ‚eischgewordene Wort“ oder der inkarnierte Logos ist geschichtliche RealitĂ€t geworden in jesus Christus, dem Menschen aus Nazareth - in ihm lebte und wirkte, und zwar seit der Jordantaufe, der Geist des Kosmischen Christus! In esoterischer, geistiger Sicht ist Jesus Christus nicht etwa ein ganz gewöhnlicher sterblicher Mensch wie jeder andere auch, der sich vielleicht im Laufe einer langen Kette von Reinkarnationen zu einem besonderen Maß an Weisheit heranentwickelt hat. Er ist nicht nur eine Wesenheit, die sich von unten nach oben innerhalb der menschlichen Reinkarnations- und Evolutionskette hochentwickelt hat, sondern erstellt eine Verkörperung des Kosmischen Christus dar, eine Herabkunft des Logos in Menschengestalt. Dies, und nur dies allein, meint das Johannes-Wort: „Und das Wort ward Fleisch ...“ Der Gottmensch Jesus Christus ist sowohl eine historische Persönlichkeit als auch eine metahistorische und kosmische Figur; er ist das Ewige im Zeitlichen, das Absolute im Relativen, das Göttliche im Menschlichen, der Einbruch der Transzendenz in Zeit und Geschichte. Seit dem Kreuzestod von Golgatha konnte sich die von Christus ausgehende Logos-Kraft in den geistigen Organismus der Erde hinein entwickeln; seine geistige Sonnenkraft wirkt jetzt im Inneren der Erde und im Inneren des Menschen. Seit Golgatha können wir sagen, und auch die Erde kann es sagen: Der Kosmische Christus lebt und wirkt in mir, denn auch ich bin ein Teil des Kosmos. Nachdem sich der Christus solcherart in die geistigen Wesensschichten des Menschen und der Erde hineinsenken konnte, kann auch in diesem Teil des Universums eine Evolution in höhere planetarische ZustĂ€nde erfolgen. Denn im Laufe der Welt-Evolution vollzieht sich ja die schrittweise Verwirklichung göttlichen Bewusstseins, von der Materie und den niederen Formen des Lebens ĂŒber den Menschen bis zu den höchsten Formen gottmenschlicher Existenz. Die Geburt des Gott-Menschen geschieht nicht durch kreatĂŒrliche SelbstĂŒberhebung des Menschen, nicht durch menschliche Seinssteigerung aus eigener Kraft, sondern durch die freie Wirksamkeit des göttlichen Geistes. Vorbild und Archetyp gottmenschlicher Existenz ist der inkarnierte Christus - die Vorwegnahme eines kĂŒnftigen spiritualisierten Menschengeschlechts.

Die Evolution des Kosmos strebt christuswĂ€rts. Der Kosmische Christus ist das Alpha und das Omega, der Anfangs- und Vollendungspunkt der Schöpfung. Mit einigen poetischen Zeilen von Manfred Kyber' („Golgatha“, 1918) mögen diese Betrachtungen ĂŒber die heilige Union des Kosmischen Christus mit dem Geist der Mutter Erde abgeschlossen sein:

Die neunte Stunde hatte geschlagen.
Die Erde bebte atemberaubt.
Da neigte der Gott, der das Kreuz getragen,
Sein dornengekröntes Haupt.
Aus seiner Liebe Operschale
blutete sein Erlöserblut.
Wiedergeweiht im Heiligen Grale
War alle Schöpfung, die in ihm ruht.
WiedergekĂŒrt und wiedererkoren
War, was aus tausend toten Toren
Dem Tod in die tausend Augen sah.
Die Sonne ward in die Erde geboren
lm Mysterium von Golgatha.

MAITREYA - DER KOMMENDE WELTENLEHRER

GegenwĂ€rtig erbebt die Erde in cler Erwartung eines Neuen Zeitalters. Ein Blitzezucken geht durch die NoosphĂ€re der Erde, um Neues anzukĂŒndigen. Und das entscheidende Ereignis am Beginn des jetzt anbrechenden Wassermann-Zeitalters ist die Herabkunft eines neuen Weltenlehrers, der als reale oder auch nur symbolische Person die GeistSchwingungen der neuen Zeit mit sich bringen wird. - Aber wer ist der neue Weltenlehrer? Gar hĂ€ufig ist die Ankunft eines neuen Weltenlehrers als zukĂŒnftiges Heilsereignis angekĂŒndigt worden; als Christus noch auf dem Erdenplan weilte, sprach er oft vom Kommen des Heiligen Geistes. Der „Heilige Geist“, durchaus als Person aufzufassen, ist der inspirierende Genius der Menschheit im Wassermann-Zeitalter.

So heißt es im Johannes-Evangelium: „Und ich will den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Tröster geben, dass er bei euch sei ewiglich: den Geist der Wahrheit ...“ (]oh. 14/15) Der Heilige Geist wird hier als Tröster - Paraklet - bezeichnet; andere Übersetzungen lauten „FĂŒrsprecher“ oder „Beistand“. Diese Wesenheit, wie immer man sie nennen will, wird von Christus eindeutig als der kĂŒnftige Weltenlehrer beschrieben: „Aber der Tröster. der heilige Geist, den mein Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich gesagt habe.“ (Joh. 14/26) Ähnlich wie von Christus wurde der Weltenlehrer des WassermannZeitalters schon von dem großen persischen Religionsstifter Zarathustra (um 600 v. Chr.) prophetisch vorgeahnt: als jener endzeitliche Sonnenheiland, dessen Herabsteigen in die Erdenwelt das kommende Gottesreich vorbereiten wird. Er, dessen Lichtkörper aus göttlichem Feuer-Fluidum besteht, ist wie Christus ein Wesen aus der geistig-göttlichen SonnensphĂ€re; seine Aufgabe besteht darin, die Logos-Energien Gottes wieder neu zur Menschheit herabzubringen. Über diesen kĂŒnftigen Sonnenheiland, der Shoshyant genannt wird, heißt es in Yascht 19/89:

Die mĂ€chtige, die königliche, Verheißung tragende
Sonnen-Äther-Aura, die gottgeschaffene,
Verehren wir im Gebet, die ĂŒbergehen wird
Auf den sieghaftesten aller Heilande
Und die anderen, seine Apostlel,
Die die Welt vorwĂ€rts bringt, die sie ĂŒberwinden lĂ€sst
Alter und Tod, Verwesung und FĂ€ulnis,
Die ihr verhilft zu ewigen Leben,
Zu ewigem Gedeihen, zu freiem Willen,
Wenn die Toten auferstehen,
Wenn der lebendige Überwinder des Todes:
Kommt und durch seinen Willen
Der Welt voewÀrts gebracht wird

Erwarten die Christen den Parakleten, die Juden den kĂŒnftigen Messias, die Zarathustrier den Sonnenheiland Shoshyant, so wird in den Hochreligionen Asiens immer wieder auf kĂŒnftige Avatare oder Bodhisattvas hingewiesen, die nach Ablauf gewisser Zyklen auf die Erde wiederkehren werden. Eine solcher Gestalten ist im Hinduismus der Kalki-Avatar, der - wie es heißt - als die zehnte lnkarnarion Vishnus am Ende des gegenwĂ€rtigen Zeitalters auf einem weißen Pferd reitend zur Erde herabsteigen wird, um die Welt von allem Bösen zu reinigen. Dieser Kalki-Avatar wird als der König von Shambhala bezeichnet. Auch hier also eine Vorahnung des kĂŒnftigen Weltenlehrers; denn am Beginn des Wassermann-Zeitalters stehen drei Ereignisse, die wie ein Leuchtfeuer das Kommen des Neuen Äons aufzeigen:

1. Das Offenbarwerden Shambhalas
2. Das Offenbarwerden des Heiligen Grals
3. Die Ankunft des Neuen Weltenlehrers.

Mit dem Wassermann-Zeitalter wird eine Stufe im menschlichen Evolutionszyklus erreicht, wo Shambhala - das spirituelle Weltzentrum im Herzen Asiens, der Wohnort der Weißen Hierarchie des Lichts -, bisher streng geheimgehalten und den Blicken sterblicher Menschen entzogen, unmittelbar sichtbar in Erscheinung treten wird; zugleich werden in das Bewusstseinsfeld der Menschheit neue Geist-Schwingungen ausgegossen, die eine allgemeine Anhebung des spirituellen Bewusstseins bewirken. Shambhala, die „Stadt der Götter“, ist zugleich auch die wahre Gralsburg, unsichtbar in der Region des feinsten Äthers verborgen. Der heilige Gral wird in der indischen Mythologie Amrita-Kumbha genannt. Er gilt als ein ratna (das heißt „]uwel“), einer der kostbaren SchĂ€tze, die zum Vorschein kamen, als die Götter den Ozean zum SchĂ€umen brachten. Es handelte sich dabei um ein GefĂ€ĂŸ, das Amrita - das Wasser der Unsterblichkeit - enthielt. Der Gral ist somit sowohl ein Juwel (Wolfram von Eschenbach nennt ihn einen „makellos reinen Steiri“), als auch etwas Kelchartiges; denn sonst könnte er nicht die Amrita-FlĂŒssigkeit enthalten. Auf die Unsterblichkeitskraft des Grals wird auch in der westlichen Gralstradition hingewiesen. Wer in die NĂ€he des Grals kommt, heißt es, bleibt frei von Alter und Gebrechen. Der Herrscher von Shambhala, der sich im Wassermann-Zeitalter als kĂŒnftiger Weltenlehret offenbaren wird, besitzt das Kleinod des Grals. In der Abgeschiedenheit des spirituellen Weltzentrums wurde es Ă€onenlang gehĂŒtet, bis es mit dem Anbruch des Neuen Weltzeitalters in Erscheinung treten soll. So wird der Weg der GralsjĂŒngerschaft im Wassermann-Zeitalter zum Menschheits-Weg werden.

Der neue Weltenlehrer offenbart sich als Gralskönig, als neuer Parzival und als wiedergekehrter Christus; als Paraklet und als Kalki-Avatar, vor allem aber als - Maitreya. Zahlreich sind seine Namen, und in allen Weltreligionen finden sich Hinweise auf seine dereinstige Ankunft, die am „Ende der Zeit“ als großes Heilsereignis stattfinden wird. Wie ein weithin leuchtender Stern strahlt der Name Mairreya ĂŒber den LĂ€ndern Asiens, und Statuen von ihm finden sich von Nordpakistan bis Jawa; die Buddhisten des Hinayana verehren ihn ebenso als den kommenden Bodhisattva wie die des Mahayana und des Tantra. In China als Mila-Fu bekannt, wird sein Name auch in Korea und Sri Lanka (als Metteya) gepriesen; ferner istals gutaussehencl, goldfarben, in ein goldenes Gewand gekleidet und ein Hinweis auf seine kĂŒnftige Rolle als Weltenherrscher - mit einer Krone auf dem Haupt beschrieben. Dies ist schon ein deutlicheres Bild des kommenden Heilandes der Welt als jenes, das Hans KĂŒnkel im Jahre 1922 mit geradezu prophetischen Worten gegeben hat: „Ein neuer VerkĂŒnder Gottes wird erscheinen, der die Sonne auf seinem Antlitz trĂ€gt und fĂŒr dessen Wegbereitung unser Leben geweiht ist. Von seinem Munde wird die Religion des Feuers und der Kraft ausgehen, wie der Gesang der himmlischen Heerscharen. Gelb wie das Sonnenlicht wird seine Farbe sein. Die höchste FĂŒlle der Macht wird in seinen HĂ€nden liegen und die ErfĂŒllung alles dessen, was unsere tiefste Sehnsucht und Qual bedeutet, wird die Stufe seines Stuhles sein. Im Feuer wird sich sein Leben, sein Leib und seine Seele auflösen. ( ... ) Wie im Traum sehen wir seine große Gestalt ĂŒber die entfernten Berge der Zukunft gehen, aber wir können die ZĂŒge seines Gesichtes nicht erkennen. Das höchste Schicksal, das uns zugefallen ist, ist zu warten, bis das, was in der sich verĂ€ndernden Welt auf ihn hindeutet, stark und immer stĂ€rker anklingt. Wie ein hoher Berg in der Morgensonne erglĂ€nzen die Umrisse seines Hauptes schon bis in die Nacht unseres Tales hinab.

Wir werden die ErfĂŒllung seines Lichtes nicht mehr sehen, aber dass die ErfĂŒllung Wirklichkeit werden wird, ist die Gewissheit, fĂŒr die wir leben und sterben werden diese Worte deuten in aller Offenheit auf den kommenden Lehrer des Wassermann-Zeitalters hin. Maitreya wird bei seiner glanzvollen Ankunft in dieser Welt keine neue Lehre predigen, keine neue Religion stiften sondern er wird Weltenwahrheit verkĂŒnden - eine Wahrheit, die sich an alle Völker und Rassen, an EuropĂ€er und Asiaten, Christen und Buddhisten, an die Bekenner aller Religionen und Konfessionen richtet Er wird ein Heilsbringer fĂŒr die ganze Menschheit sein, nicht nur fĂŒr Einzelne oder bestimmte Gruppen. Ja es ist in der Tat ein Ziel seiner Mission, alle Religionen dieser Erde zu vereinen, sodass ihre gemeinsame Wahrheit offenbar wird. So wird ein neues Zeitalter der Synthese, der Harmonie und des Friedens eingeleitet. Geistiges Sonnenfeuer wird die Aura des kommenden Maitreya umstrahlen. Waren Krishna und Christus Verkörperungen des Logos, so dĂŒrfen wir auch in Maitreya eine Kundgebung des Weltenwortes sehen. Christus Krishna, Buddha und Maitreya sind esoterisch gesehen eins; sie stellen allesamt Erscheinungsformen des in der göttlichen UrsonnensphĂ€re weilenden Kosmischen Christus dar. Maitreya ist wie Cristus wie alle Weltenlehrer und Avatare, eine Ausdrucksform des Kosmischen Christus.

Die Vorboten seines baldigen Kommens dringen schon jetzt in das Bewusstseinskraftfeld der Menschheit ein. Mit einem Gebet an den kĂŒnftigen Weltenlehrer, es stammt von dem indischen Sufi-Mystiker Hazrat Inayat Khan (1882-1927) mögen diese Betrachtungen nun abgeschlossen sein.

Gnadenreichster Herr, Meister, Messias
und Erlöser der Menschheit,
Dich grĂŒĂŸen wir irı aller Demut.
Du bist die erste Ursache und die letzte Wirkung,
Das göttliche Liebe und der Geist der FĂŒhrung,
Alpha und Omega.
Dein Liecht ist in allen Dingen,
Deine Liebe in allen Wesen,
in der liebenden Mutten im gĂŒtigen Vater,
im unschuldigen Kind,
im hilfreichen Freund,
im inspirierenden Lehrer.
Gib, das wir Dich erkennen
in all Deinen heiligen Namen und Gestalten:
als Rama, als Krishna,als Shiva, als Buddha.
Lass uns Dich erkennen
als Abraham, als Salomon, als Zarathustra,
als Moses, als Jesus, als Mohammed
und in vielen anderen Namen und Gestalten,
der Welt bekannt und unbekannt.
Wir preisen Deine Vergangenheit,
Deine Gegenwart erleuchtet tief unser Sein,
und wir harren Deines Segens fĂŒr die Zukunt.
Oh Gesandter, Christus, Nabi, Gottes Rasul!